Nichts hab ich zu bringen

Heute fühle ich mich leer und ich bin so, so müde. Die Kinder für den Kindergarten fertig zu machen war ein riesen Kraftakt. Unsere Jüngste kämpft mit dem Zahnen und ist schlecht gelaunt. Es ist 10 Uhr morgens und ich bin schon am Ende. Vorhin beim Bad putzen kam mir ein Satz in den Sinn: ‚…nichts hab ich zu bringen, alles, Herr, bist du.‘ Ich wusste, das kommt in irgendeinem Kirchenlied vor und eben habe ich den Text dazu im Internet gefunden. An diesen Worten halte ich mich heute fest:

Stern, auf den ich schaue,
Fels, auf dem ich steh,
Führer, dem ich traue,
Stab, an dem ich geh,
Brot, von dem ich lebe,
Quell, an dem ich ruh,
Ziel, das ich erstrebe,
alles, Herr, bist du!

Ohne dich, wo käme
Kraft und Mut mir her?
Ohne dich, wer nähme
meine Bürde, wer?
Ohne dich zerstieben
würden mir im Nu.
Glauben, Hoffen, Lieben
alles, Herr, bist du!

Drum so will ich wallen
meinen Pfad dahin,
bis die Glocken schallen
und daheim ich bin.
Dann mit neuem Klingen
jauchz ich froh dir zu:
nichts hab ich zu bringen,
alles, Herr, bist du!

(A. Krummacher)

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