Don’t worry…

Hier schnell ein kurzer Gedanke, bevor das nächste Kind mich braucht für’s Fiebermessen, Nase putzen, Trinken holen oder Trösten. Was für Tage! 3 Kinder gleichzeitig krank mit ein und denselben fiesen Virus, das bringt mich gerade absolut an meine Grenze und darüber hinaus. Mindestens vier Hände bräuchte ich momentan, um jedem auch nur halbwegs gerecht zu werden….und dabei fühle ich mich selbst total ausgelaugt. Ein gute Zeit eigentlich, das auszuprobieren, was ich vor ein paar Tagen hier gepostet habe – dass man Momente, die sich anfühlen, wie ein ‚geben-geben-geben‘ mehr als ein ‚geben-empfangen-geben-empfangen‘ zu betrachten. Ein ‚Empfangen‘ war sicherlich das hingehauchte ‚Ich hab‘ dich lieb, Mama‘ kurz vorm Einschlafen. Doch das nur am Rande.

Es gab einige Momente in den letzten Tagen, wo ich guten Grund zur Sorge hatte. Als Marit 39.9 Fieber hatte (und das ist absoluter Rekord bei uns Hammonds – bei 38.5 ist normalerweise Schluss) und nur noch weinte und völlig kraftlos an mir hing. Oder als Lilian sich einen ganzen Tag lang weigerte zu gehen – weil ihr die Beine so weh taten und jedesmal, wenn wir sie hinstellen wollten, sackten ihr die Beine kraftlos weg. Oder als Joela blass und mit dunklen Augenringen auf der Couch lag und nicht auf mein Ansprechen reagierte. So viele Momente, wo mein Herz das Rasen anfängt und ich mir blitzschnell ein Horrorszenario ausmale und Angst bekomme.

Vor ein paar Wochen habe ich einen kurzen Artikel darüber gelesen, dass Mütter wahre Weltmeister im ’sich-Sorgen-machen‘ sind. Besonders in den ersten paar Lebenswochen des eigenen Kindes läuten bei jedem Verschlucken, jedem komischen Zucken, jeder zu langen Schlafenszeit gleich die Alarmglocken. Und ich mache die Erfahrung, dass die Sorgen mit der Zeit nicht kleiner werden. Im Gegenteil. Es gibt tagtäglich so viele Gründe, sich um seine Kinder zu sorgen…Und doch:

‚Halte nicht an diesem Kind fest, als würde es nur dir allein gehören. Öffne deine Hände, vertraue auf Gott, dass Er dieses kleine Leben bewahrt und beschützt.‘ (Rachel Jankovic)

Natürlich soll man seinem mütterlichen Instinkt vertrauen und ich sag mir immer, lieber einmal zuviel zum Arzt, als einmal zu wenig. Aber die Sorge…dieses Festklammern, die Angst, es könnte etwas Furchtbares passieren. Das muss ich loslassen und Gott vetrauen, der mein Kind geschaffen hat und es mehr liebt, als ich es jemals lieben könnte. Ich muss Seinem Plan vetrauen, den Er für mein Kind hat…da kann ich nicht früh genug anfangen zu üben.

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4 Gedanken zu „Don’t worry…

  1. Will dir auch noch sagen, dass ich an euch denke und bete. Viel viel Kraft, Liebe und Geduld….in Jesus
    In der Hoffnung, dass es euch bald wieder besser geht!
    Verena

  2. wir denken viel an euch und beten, dass ihr schnell wieder auf die Beine kommt
    macht euch keine Sorgen-Lenja hatte letztens 41.0 °C und ist jetzt auch wieder total fit
    Kinder sind echt so robust

    lg Jens + Family

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