Der Wettbewerb unter Müttern

Hier ein paar sehr herausfordernde, ehrliche Gedanken –  Auszüge aus einem Artikel, der die Überschrift ‚Competitive Mothering‘ trägt, frei übersetzt: Der Wettbewerb unter Müttern. Ich persönlich muss mich schuldig bekennen – ich mach das oft: mich vergleichen. Und so gut wie immer, gebe ich mir die schlechtere Note. Aber darum geht es nicht. Darum darf es gar nicht gehen. Es darf sich nicht die Frage stellen, welche Mutter es besser macht. Ich muss mir die Frage stellen, ob ich mich mit aller Kraft an Jesus festhalte.

‚Heutzutage ist man auf Facebook oder schreibt Blogs und man liest täglich die Updates von den Müttern, die es offensichtlich einfach drauf haben. Ihr Haus ist jeden Tag krümelfrei, auch wenn sie mehrere Kinder  haben. Sie verpassen nie ihre Stille Zeit und lieben es ihre Andachtsbücher zu lesen. Sie gehen auf Flohmärkte und schaffen es ihre zu Hause mit wenig Geld so zu gestalten, als wäre es aus einem Magazin entsprungen. Sie ziehen sich schön an und achten darauf, dass ihre Garderobe nicht viel kostet. … Ihre Kinder sind neugierig, aber niemals frech, sie machen zwar mal Unordnung, aber alles endet mit einer Umarmung und selbstgebackenen Keksen. …

Und was immer du auch tust, als gute Mutter hast du eine Kamera parat mit der du alles festhälst um es später auf Facebook zu veröffentlichen. Deine Ideen gibst du bei Pinterest weiter, so dass alle wissen, du bist engagiert. Außerdem solltest du nebenbei etwas verdienen (wenigstens einen Onlineshop eröffnen), so dass du dich nicht minderwertig gegenüber den Müttern fühlst, die arbeiten gehen. …

Gibt es eine Lösung, einen Ausweg? Natürlich. Anstatt dich deiner Stärken als Mutter zu rühmen, warum rühmst du dich nicht deiner Schwächen? Nur wenn du deine Schwachheit annimmst, deine Unzulänglichkeiten akzeptierst, dann erst wird der Wettbewerb sinnlos und die Schuldgefühle werden kleiner….

‚Mögen du und ich nie einen Preis dafür erhalten, dass wir als Mütter etwas hevorragend vorgetäuscht haben. Dieser Pokal soll verstauben. Darum wollen wir uns am allermeisten rühmen unserer Schwachheit, damit die Kraft Christi in uns wohne.‘ (frei nach 2. Korinther, 12,9-10)

 

 

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