Zwischen den Jahren

Weihnachten ist vorbei. Viel zu schnell. Mal wieder.

annie-spratt-481261

Wie gut, dass Weihnachten erst der Anfang ist. Vor uns liegt Ostern. Und Pfingsten! An Weihnachten fängt die Geschichte erst an. Weihnachten wird oft als Ausrufezeichen verstanden, als Höhepunkt, dabei ist es vielmehr ein Doppelpunkt, ein Vorwort, das viel Größeres verspricht und Hoffnung schenkt.

‚Zwischen den Jahren‘ – also die Tage nach Weihnachten und vor Silvester – ist für mich immer eine besondere Zeit. Eine Zeit des Rückblicks und des Ausblicks. Des Innehaltens. Des ‚Verdauens‘ (nicht nur des reichhaltigen Weihnachtsessens, sondern auch der vielen Erfahrungen und Erlebnisse des vergangenen Jahres). Irgendwie sind diese Tage ein Niemandsland. Eine Zeit ‚zwischen den Stühlen‘.

alessio-lin-236488.jpg

Ich glaube, es ist eine heilige Zeit. Eine Zeit, die sich perfekt dazu eignet einen einen Altar zu bauen. So wie Mose und Abraham und viele andere biblische Glaubenshelden Altäre bauten, um sich an etwas Großes zu erinnern, das Gott tat. Sie schichteten Steine auf, um Gott zu loben und ihn zu danken. Auf dem Altar wurde ein Opfer dargebracht. Und sie kehrten immer wieder an diesen Altar zurück und so wurde ein unscheinbarer Steinhaufen zu einem Meilenstein des Glaubens – auch für kommende Generationen. Altäre erhielten auch Namen, so wie ‚Beth- El‘ (Haus Gottes) oder ‚Der Herr ist mein Kriegsbanner‘ (1. Mose 17,15).

Lass diese kommenden Tage vor Silvester nicht einfach nur an dir vorbeiziehen. Nimm dieses Niemandsland ein und errichte einen Altar. Denk an das Vergangene. Schreib auf, was du gelernt hast, wem du begegnet bist, was dich näher an Jesus gebracht hat. Feiere die Siege, die du mit Gott errungen hast, gib ihm die Niederlagen, den Schmerz und die Enttäuschung. Schichte Stein auf Stein und dann gebe diesem Altar, den du mit deinen Gedanken, deinem Lob und deinem Schmerz gebaut hast, einen Namen. Hier ein paar Beispiele:

‚Der Herr ist mächtig zu helfen.‘

‚Bei ihm bin ich geborgen.‘

‚Der Herr ist mein Schild und mein Heil.‘

‚Vor wem sollte ich mich fürchten?‘

danielle-macinnes-222441.jpg

Ich will ganz bewusst in das neue Jahr gehen. Es als Geschenk, als Neuanfang, als Schatzkiste ungeahnter Möglichkeiten begreifen. Ich will nicht am Ende des alten Jahres mit vollem Bauch und trägen Gedanken irgendwie ins neue Jahr rutschen. Ich will gefestigt sein im Glauben, mit klarem Blick und einer gottgegebenen Vision 2018 gegenüber treten. Ohne Furcht, ohne Sorgen – voller Vertrauen und voller Freude.

Und wenn ich schon dabei bin, einen Altar zu benennen, der Gott Lob und Ehre für das vergangene Jahr bringt, will ich auch ein Wort über das neue Jahr aussprechen. Vorhin, während eines Regenspaziergangs mit meiner 9jährigen Tochter, ermutigte ich sie, sich vom Heiligen Geist ein Wort für 2018 schenken zu lassen. Sie sollte Gott fragen, welches Wort sich wie ein Schirm über die kommenden Monate spannen soll. Sie hielt kurz inne und sagte dann mit einem Lächeln: ‚Frieden!‘. Das berührt mein Herz so sehr, weiß ich doch, dass sie den Frieden, der allen Verstand übersteigt, brauchen wird – denn es steht ein Schulwechsel bevor, der ihr jetzt schon Bauchschmerzen bereitet.

Die Geschenke unter dem Tannenbaum mögen alle ausgepackt sein, aber unser himmlischer Vater will uns jeden Tag neu beschenken. Er hat soviel Gutes für uns – wir müssen nur unser Herz und unsere Hände öffnen und empfangen. Staunend wie ein Kind.

kira-auf-der-heide-475626.jpg

Gott weiß, was wir brauchen. Er hat auch ein Wort für dich. Frage ihn in den nächsten Tagen nach einem aussagekräftigen Begriff, den du mit in das neue Jahr hineinnehmen kannst.

Und wenn du dieses Wort empfangen hast, dann mach es wie Maria und bewege es in deinem Herzen.

  • Danke Gott, dass dieses Wort dich begleiten darf.
  • Suche nach Bibelstellen, wo dieses Wort vorkommt.
  • Bete dieses Wort über dem neuen Jahr aus – spreche Frieden, Freude, Geborgenheit, Sieg – was immer es ist – über jedem einzelnen Tag aus.
  • Schreibe dieses Wort auf und hänge es an Badezimmerspiegel, Kühlschrank und ins Auto. Lass dich immer wieder an Gottes Zusagen erinnern!

Ich bin davon überzeugt, dass diese Wortreise dich näher an das Vaterherz  bringen wird. Dein Glaube wird tiefer wachsen und sich fester im Wort Gottes verwurzeln. Du wirst positiver eingestellt sein und Gutes von Gott erwarten! Denn er ist der Vater des Lichts und alle guten Gaben kommen von ihm! (Jakobus 1,17)

Und so wird dieses Niemandsland zu einem Ort der Verheißung. Die Tage zwischen den Jahren werden zu einem strategischen, visionären, dankbaren und hoffnungsvollen Meilenstein. Voller Erwartung stehen wir an der Schwelle eines neues Jahres, das der Herr uns schenkt.

paul-green-58111.jpg

 

 

 

 

 

 

 

Alle Fotos von unsplash.com

 

Advertisements

Wenn Kinder beten…

Hot Air Balloons

Gebet ist ein großer Teil unserer Familie. Wir beten vor dem Essen, wir beten vor dem Bett gehen, wir beten um Hilfe, wir beten, wenn wir dankbar sind. Es war mir schon immer wichtig, dass meine Kinder beten lernen..

Ich wollte von ganzem Herzen meinen Kindern Vorbild sein beim Beten – aber oft hat es sich einfach nicht ‚richtig‘ angefühlt, oft hatte ich Angst, ich würde meinen Kindern nur etwas vormachen. Das Tischgebet wird oft nur heruntergeleiert, abends bin ich zu müde, um mich richtig zu konzentrieren.

Dann kam hinzu, dass ich ‚kindgerecht‘ beten wollte. Ich vermied bestimmte Phrasen, die ich beim ‚erwachsenen‘  Gebet formuliert habe. Ich betete nett und freundlich. Ganz a la ‚Ich bin klein, mein Herz ist rein…‘ .

Ganz langsam verändert sich meine Sichtweise auf das Gebet mit meinen Kindern. Angefangen hat es in meinem Herzen. Ich begriff, dass Gebet vielmehr ist als ausformulierte Bitten oder Danksagung. Gebet ist ein Lebensstil, das Gebet sollte in meinem Herzen nicht verstummen – den ganzen Tag nicht. Selbst in der Nacht soll mein Herz mit Jesus verbunden sein und weiterbeten. Hätte man mir das vor ein paar Jahren gesagt, hätte ich mich kopfschüttelnd weggedreht. Was soll ich denn noch alles in meinen Tag reinpacken? Jetzt auch noch rund um die Uhr beten? Nein, danke.

Aber dann hat Jesus mein Herz berührt und ich fing an zu beten…dauerhaft. Ich sehnte mich mehr und mehr in Kontakt mit ihm zu sein und seine Gegenwart zu suchen. Ich ließ das Idealbild in meinem Kopf von der dreißigminütigen Stillen Zeit los und betete drauf los.  Beim Kochen, beim Wäsche machen, beim Kind anziehen, beim Geschirr spülen. Natürlich sind das keine wohl formulierten Gebete. Oft einfach nur ein: ‚Mehr von dir Jesus.‘ Oder ‚Ich brauch dich, Jesus.‘ Ein vor mich hin gemurmeltes Bibelwort. Oder ein mitgesummtes Lobpreislied. Oder einfach nur eine Last auf meinem Herzen, eine Sehnsucht nach Jesus und ein nach oben gerichteter Blick. Gebet ist so viel mehr, als das für was ich es immer hielt.

Natürlich gab und gibt es Momente, Tage wo ich kaum bete. Wo ich eingenommen bin von der Hetze des Alltags und die Gegenwart Gottes vergesse. Das tut mir aber nie gut und ich versuche so schnell wie möglich wieder in Verbindung zu treten mit Jesus. Das gelingt mir mal mehr, mal weniger gut. Aber die Sehnsucht nach ‚mehr‘ treibt mich an. Der Heilige Geist zieht mich weiter auf dieser Reise ins Gebet.

Ich spüre eine Veränderung in mir und in meinem Alltag und wie ich meinen Kindern Gebet vermitteln will. Es gibt immer weniger die durchgekaute Kinderkost. Meine Kinder hören echte Gebete, wie sie das Leben diktiert. Gebete nach Hilfe, Gebete nach Versorgung, Gebete nach Schutz. Ich halte meinen Kindern nicht länger vor, dass das Gebet für mich lebenswichtig ist. Ich bin mutig geworden und bete vor meinen Kindern in neuen Sprachen. Früher hatte ich Angst, ich würde sie damit überfordern.
Heute habe ich das erste Mal meine Kinder aufgefordert mit mir zum Gebet nieder zu knien – vor ein paar Wochen noch, hätte ich Sorge gehabt, sie würden mich nicht ernst nehmen. Aber ich glaube, meine Aufrichtigkeit im Gebet färbt ab. Ich veranstalte keine Show. Ich bete auch, wenn ich alleine bin – das spüren meine Kinder. Und ich bin erstaunt wie souverän sie mit dem Übernatürlichem umgehen. Es erschreckt sie nicht und schreckt sie nicht ab. Kinder sind geistlicher, als man ihnen zutraut.

Es berührt mein Herz, wenn meine Kinder beten. Ich sehe da Tiefgang und neuen Glauben. Wenn meine 5 jährige für Israel betet und dass Gott den Juden den Schleier von den Augen wegnimmt. Wenn meine 9 jährige für die Flüchtlinge betet und das Frau Merkel weise Entscheidungen trifft. Wenn meine 7 jährige für unser ‚Spenderglas‘ betet und im Glauben um drei volle Gläser bittet. Das erste ist noch nicht mal halb voll. Habe ich diesen Glauben? Habe ich dieses kindliche Vertrauen? Plötzlich lerne ich von ihnen.

Ich denke, dass wir in unseren Familien bereit sein müssen für eine tiefere geistliche Atmosphäre. Nichts gegen Kinderbibeln – aber ich will, dass meine Kinder auch den Löwen von Juda kennen lernen und nicht nur die niedlichen Zeichnungen von dem ewig lächelnden Jesus. Ich will, dass meine Kinder den geistlichen Kampf erlernen und Satan jetzt schon vor Angst zittert, wenn sie beten. Wir Eltern sind da in der Verantwortung…wir müssen voran gehen. Wir müssen uns Jesus zuerst ausliefern, wenn wir uns danach sehen, dass unsere Kinder das tun. Wir müssen zuerst in diese Sehnsucht nach ‚mehr von Jesus‘ treten, wenn das unser Wunsch für unsere Kinder ist.

Und es ist nichts, was wir ‚erschaffen‘ können. Wir können nichts tun, außer den Heiligen Geist einladen. Wir können betend durchs Haus gehen, unsere Kinder segnen. Und immerwährend auf den schauen, der unsere Rettung ist und die Rettung für unsere Familie…Jesus Christus.

 

 

Darf ich vorstellen…

Bei uns ist immer etwas los und es wird garantiert nicht langweilig.

Als ich bei der Kur ankam, bekam ich bald einen Anruf von meinem Mann, dass er jetzt seinen Job gekündigt hat.

Wow.

Das wusste ich natürlich und war längst abgesprochen. Denn Gott hat uns ein Feuer ins Herz gegeben und nach vielem Nachdenken und Beten und innerlichem Ringen, sind wir sozusagen aus dem sicheren Boot ausgestiegen und gehen jetzt auf dem Wasser. Mit aller Kraft Jesus im Blick, bloß nicht die Augen von ihm abwenden und auf die Wellen sehen.

brave-new-world-album-bethel-music

Ja, wir sind schon ein bißchen verrückt. Aber muss hingegebene Nachfolge Jesu nicht immer ver-rückt sein, anders als die Welt?

Wir lieben das Gebetshaus in Augsburg. Seit 2 Jahren sind wir dort ehrenamtlich tätig. Die Atmosphäre von immerwährendem Gebet, die dort herrscht, ist einmalig und hat uns tief berührt. Wir haben in den vergangenen 2 Jahren so viel über Gottes Herrlichkeit erfahren dürfen, wie ich es nie für möglich gehalten hätte. Unser Glaube ist in die Tiefe gewachsen und wir durften schmecken und sehen, dass der Herr gut ist.

Wenn man sich in der Welt umsieht, dann muss uns Christen klar sein, dass Gebet jetzt mehr denn je ‚dran‘ ist. Durch das Gebet können wir die Welt verändern und genau daran haben wir als Familie jetzt teil. Mein Mann wird ab dem 1.3.2016 im Gebetshaus als Gebetshausmissionar angestellt sein. Das bedeutet konkret, dass er 20 Stunden pro Woche mit anderen Betern im Gebetsraum sein wird und Gott anbeten und Anliegen vor seinen Thron bringen wird. Die restlichen 20 Stunden wird er dazu verwenden, bei internen Projekten auszuhelfen und z.B. die Selbsthilfegruppe auszubauen, die er für Männer gegründet hat, die frei von Pornographie sein wollen. Wir freuen uns riesig, dass unser lang gehegter Traum in den vollzeitlichen Dienst zu treten Wirklichkeit wird und wir teil haben dürfen an dem was Gott gerade auf der Welt tut.

Gebetshäuser entstehen mittlerweile in fast jeder deutschen Stadt. Wo man auch hinhört, gibt es kleine und auch große Gruppen von Menschen, die die Vision des 24 Stundengebets in sich tragen. Die Häuser werden oft unabhängig voneinander gegründet und erst später stellt sich heraus, dass 24/7 eine weltweite Bewegung ist! Gebetshäuser gibt es auch in den Krisenregionen wie Syrien und Irak und es ist überwältigend zu hören, was Gott dort tut!

Weil ich so begeistert bin von der Gebetsbewegung und weil es mein Gebetsleben gehörig auf den Kopf gestellt hat und ich Jesus so viel besser habe kennen lernen können und weil wir nun als Familie uns auf den Weg machen, um uns ganz in das Gebet hineingeben zu können, habe ich einen neuen Blog gegründet (ich weiß, ich hab nichts anderes zu tun…=)): www.erhoert.com. Dort werde ich von unserem neuen Lebensstil berichten, wie wir unseren Unterstützerkreis aufbauen (Jeremys Arbeit wird sich ausschließlich aus Spenden tragen), was wir als Familie über das Gebet lernen, wie es sich auf uns auswirkt, so ganz bewusst und radikal Jesus nachzufolgen – ohne Netz und doppelten Boden. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr auch diesen Blog abonniert und uns als Familie dadurch besser kennen lernt. Dort erfahrt ihr auch mehr über das Thema Gebetshaus und unsere ganz persönliche Geschichte…Es wird geistlich mehr in die Tiefe gehen, als hier bei Alltagsliebe und ich freue mich sehr auf diese Herausforderung!

Wir werden auch bald einen Rundbrief schreiben, der dann regelmäßig rausgeschickt wird. Wenn ihr Interesse habt, den Brief zu erhalten, dann schreibt mir kurz eine Email mit eurer Post- oder Emailadresse (den ersten Brief würden wir gerne mit der Post verschicken!): inkahammond@gmail.com

Um Missverständnissen vorzubeugen: Alltagsliebe bleibt weiterhin online und ich werde auch in Zukunft über meinen Alltag schreiben…=)

Also, wie gesagt, langweilig wird es bei uns nicht – und mit Gott sowieso nicht!

photo credits: bethel church, redding california, album  cover ‚brave new world‘

Bist du homophob?

Ich hab gerade mal bei Wikipedia nachgeschaut, um sicher zu gehen: Das Wort ‚Phobie‘ leitet sich vom Griechischen ab und bedeutet ‚Angst‘ oder ‚Furcht‘. Die Angst vor Spinnen heißt dann ‚Arachnophobie‘. ‚Klaustrophobie‘ ist die Platzangst. Diese Art von Ängsten kennt jeder mehr oder weniger. Was ist denn nun aber die Homophobie? Du wirst als homophob bezeichnet, wenn du dich z.B. dagegen aussprichst, dass Homosexuelle heiraten und Kinder adoptieren dürfen. Du wirst als homophob bezeichnet, wenn du nicht möchtest, dass dein Kind im Kindergarten Bilderbücher ansieht, wo der Prinz den Prinzen heiratet. Du bist homophob, wenn du nicht damit einverstanden bist, dass dein Kind in der Grundschule dazu ermutigt wird herauszufinden, ob es evtl. homosexuelle Neigungen hat. Wenn du z.B. als vernünftig denkender Mensch sagst, eine Verbindung zwischen zwei homosexuellen Menschen kann zwar eine Partnerschaft sein, aber niemals eine Ehe, dann wird dir also vorgeworfen, du hättest Angst vor Homosexuellen und du würdest sie diskriminieren. Das ist natürlich völlig daneben. Genauso wie es den Homosexuellen möglich ist, ihre Meinung zu äußern, muss es mir möglich sein, meine Meinung zu äußern, ohne dass ich als ‚homophob‘ bezeichnet werde.

Mir geht dieses Thema als Mutter sehr nahe. Zum einen wäre ich absolut nicht damit einverstanden, wenn meine Kinder sich in Kindergarten und Schule ‚tabufreier Sexualerziehung‘ aussetzen müssten. (Du denkst, das gibt es nicht? Erst vor ein paar Wochen wurde genau so ein Unterfangen, der sog. Estrela-Bericht mit nur 7 Stimmen Mehrheit im EU Parlament abgelehnt). Zum anderen beschäftigt es mich sehr, dass ich in Deutschland praktisch dazu gezwungen werde, wohlwollend die homosexuelle Bewegung zu unterstützen. Homosexuelle Menschen haben Würde und sind innig von Gott geliebt, keine Frage. Aber ist der Wunsch eines Schwulenpaares auf ein Kind tatsächlich ein ‚Menschenrecht‘? Müssen meine Kinder wirklich schon im Kindergarten erfahren, was es mit Homosexualität auf sich hat und dass das alles ‚ganz normal‘ ist? Und ist es nicht bedenklich, dass die Politik sich die Belange der Homosexuellen auf die Fahnen geschrieben hat, die Belange der klassischen Familien aber notorisch ignoriert?

Und all das ist nur die Spitze des Eisberges. Was sich momentan in unserer Gesellschaft abspielt, ist geradezu gruselig. Und die meisten bekommen nichts davon mit oder quittieren es mit einem gleichgültigen Achselzucken. Wir Mütter müssen uns informieren und auf dem Laufenden bleiben. Es geht um unsere Kinder! Es geht um die christlichen Werte, auf die wir unsere Familien bauen!

Folgender Vortrag wurde gestern auf der ‚Mehr‘ Konferenz des Gebetshauses Augsburg von Frau Gabriele Kuby gehalten. Ich finde die Informationen, die sie weitergibt, extrem wichtig.
Lasst uns wachsam sein und Jesus bitten, dass er unsere Familien und unsere Kinder bewahrt und beschützt. Dass er die Lügen des Teufels entlarvt. Und dass sein Reich komme – so wie es im Himmel ist, so soll es auch auf Erden sein!

Gebet für unsere Kinder

Mir liegt es sehr am Herzen für meine Kinder zu beten. Ich mache es nur leider nicht regelmässig und nicht wirklich intensiv. Es geht – wie so vieles – im Alltagsstress unter. Vor ein paar Tagen habe ich einen wunderbaren Artikel bei desiringgod.org gefunden, der mich neu motiviert hat das Gebet für meine Kinder wieder aufzunehmen und zu intesivieren. Anhand 7 Bibelstellen kann man ganz spezifisch für seine Kinder bitten – immer im Einklang mit Gottes Wort und seinem Willen. Der Artikel weist darauf hin, dass Gebete keine magischen Zauberformeln sind. Es gibt Eltern, die mit ganzem Herzen für ihre Kinder beten und ihre Kinder sind gesund, entwickeln sich hervorragend und folgen Jesus nach. Und es gibt Eltern, die mit ganzem Herzen für ihre Kinder beten und deren Kinder sind krank, wollen von Gott nichts wissen oder wenden sich von ihren Eltern ab. Gott antwortet auf jedes Gebet – aber seine Antworten sind verschieden, weil seine Absichten für jeden von uns verschieden sind. Gott hat seine eigene Messlatte für ‚Erfolg‘ und die passt mit unseren Erwartungen oft nicht zusammen. Trotzdem sind wir als Eltern dazu aufgefordert für unsere Kinder zu beten. Wir sollen bitten, suchen und anklopfen und Gott wird uns Gutes geben. (Lukas 11, 9-10), auch wenn wir das Gute 40 Jahre lang nicht erkennen können. Jesus fragte den Blinden, der zu ihm kam: ‚Was soll ich für dich tun?‘ (Markus 10:51) Auch wenn unser Herzenswunsch offensichtlich, logisch und einfach nachzuvollziehen ist, möchte Jesus doch, das wir ihn in Worte kleiden und ihn darum bitten. Immer und immer wieder. ‚Hört nicht auf zu beten und Gott zu danken.‘ (Kolosser 4,2) Deshalb: lasst uns für unsere Kinder beten!
(Ihr könnt den folgenden Abschnitt ausdrucken, den Namen eures Kindes eintragen und den Zettel in eure Bibel legen, an den Kühlschrank heften, auf den Nachttisch legen, in eure Handtasche tun…Hauptsache ihr werdet täglich daran erinnert für eure Kinder zu beten!)

1. Jesus, ich bitte dich: rufe ____________ zu dir und lass nichts und niemanden sie/ihn daran hindern zu dir zu kommen!
‚Einige Kinder wurden zu Jesus gebracht. Er sollte ihnen die Hand auflegen und für sie beten. Doch die Jünger fuhren die Leute an, ihn nicht zu stören. Aber Jesus sagte: ‚Lasst die Kinder zu mir kommen. Haltet sie nicht zurück! Denn das Himmelreich gehört ihnen.‘ Und er legte ihnen die Hände auf und segnete sie, bevor er weiterzog.‘
(Matthäus 19, 13-15)

2. Jesus, ich bitte dich: lass ____________ mit Glauben auf deinen treuen Ruf zur Nachfolge antworten.
‚Es ist aber nicht so, dass der Herr seine versprochene Wiederkehr hinauszögert, wie manche meinen. Nein, er wartet, weil er Geduld mit uns hat. Denn er möchte nicht, dass auch nur ein Mensch verloren geht, sondern dass alle Buße tun und zu ihm umkehren.‘
(2. Petrus 3,9)

3. Jesus, ich bitte dich: erlaube ________________ Heiligung durch das Werk deines Heiligen Geistes zu erfahren und dass sie/er immer mehr das Verlangen verspürt deinen Willen zu tun.
‚Jesus antwortete: ‚Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben, von ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken! Das ist das erste und wichtigste Gebot. Ein weiteres ist genauso wichtig: ‚Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“
(Matthäus 22, 37-39)

4. Jesus, ich bitte dich: bewahre _________________ davor sich auf Liebesbeziehungen mit Nichtchristen einzulassen, besonders wenn es um die Ehe geht.
‚Macht nicht gemeinsame Sache mit den Ungläubigen. Wie kann Gerechtigkeit sich mit Gesetzlosigkeit zusammentun? Wie kann das Licht mit der Finsternis zusammenleben?‘
(2. Korinther 6, 14)

5. Jesus, ich bitte dich: hilf _____________ seine/ihre Gedanken rein zu halten.
‚Und nun liebe Freunde, lasst mich zum Schluss noch etwas sagen: Konzentriert euch auf das, was wahr und anständig und gerecht ist. Denkt über das nach, was rein und liebenswert und bewunderungswürdig ist, über die Dinge, die Auszeichnung und Lob verdienen.‘
(Philipper 4,8)

6. Jesus, ich bitte dich: rühre das Herz von ______________ an, so dass er/sie gerne und viel in das Reich Gottes investiert.
‚So brachten die Israeliten – all diejenigen Männer und Frauen, die gerne einen Beitrag zum Zelt Gottes leisten wollten – dem Herrn freiwillige Gaben. Denn der Herr hatte sie durch Mose dazu aufgefordert.‘
(2. Mose 35,29)

7. Jesus, ich bitte dich: wenn die Zeit reif ist, dann gib _________________ den Mut loszugehen und dir zu dienen.
‚Jesus kam und sagte zu seinen Jüngern: ‚Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben. Darum geht zu allen Völkern und macht sie zu Jüngern. Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alle Gebote zu halten, die ich euch gegeben habe Und ich versichere euch: Ich bin immer bei euch bis ans Ende der Zeit.‘
(Matthäus 28:18-20)

Beten

Ihr Lieben, ich muss ein Geständnis machen: beten fällt mir schwer. Nicht immer! Aber oft. Zum einen, weil ich mich manchmal frage, warum Gott meinen Input braucht, ob es ihn wirklich bewegt, ob ich mir nun wünsche, dass dieser Schnupfen oder jener Husten endlich verschwindet, ob er nicht genervt die Augen verdreht, wenn ich schon wieder mit diesem einen Gebetsanliegen ankomme, dass ich schon Jahre mit mir herumtrage. Zum anderen fehlt mir schlicht und ergreifend die Zeit zum Beten. Früh um 6 rede ich grundsätzlich mit niemanden und dann bin ich im Alltagsstress gefangen, bis ich abends halbtot auf die Couch falle und da ist mir dann auch nicht mehr zum Beten zumute.

Ich hatte schon Phasen in meinem Leben, da habe ich ständig gebetet. Klar hat da die Tatsache geholfen, dass ich meinen Tagesablauf relativ frei einteilen konnte. Und es lässt sich, glaube ich, leichter beten wenn man keine Einkaufslisten für 5 Personen erstellen und sich nicht um monumentale Wäscheberge kümmern muss. Kurzum: Mama-sein und Beten lässt sich nicht so leicht vereinbaren. Oder?

Es lässt mir aber keine Ruhe. Ich will mehr beten. Ich will mehr in Kontakt mit meinem himmlischen Vater sein. Ich will ganz nah dran sein an seinem Herzschlag, ich will den ganzen Tag eng mit ihm verbunden sein – und das erreicht man nunmal durch Gebet!

Mein Mann und ich lieben gute Gespräche. Wo man in die Tiefe geht und nicht an der Oberfläche hängen bleibt. Am Anfang unserer Ehe hatten wir solche Gespräche gefühlte 100 Mal in der Woche – heute ist es ein Highlight wenn wir es einmal im Monat schaffen, so ein Gespräch zu führen. Vergangenes Wochenende konnten wir alleine verbringen, weil Oma und Opa auf die Kinder aufgepasst haben. Wir hatten so viele, herrliche, ungezwungene, tiefgehende, ungestörte Gespräche! Pures Glücksgefühl. Wir sind in den zwei Tagen wieder viel näher aneinander gerückt, wissen jetzt wieder, dass wir die richtige Person geheiratet haben. =) Das tut so gut.

Und das wünsche ich mir mit Gott. Dass ich wieder in diese Vertrautheit hineinkomme, die ich schon oft in meiner Beziehung zu ihm gespürt habe. Dass es mir wieder klar wird, dass Gott tatsächlich wissen will, was in meinem Alltag abgeht. Dass er hören will, wie’s mir geht. Und dass er sich nach Gemeinschaft mit mir sehnt. Das ist völlig unfassbar und irgendwie überwältigend – aber sein Wort sagt es deutlich: Gott will Zeit mit mir verbringen. Er wird eifersüchtig, wenn ich ihm keine Zeit schenke! Er liebt mich so sehr, dass er es kaum erwarten kann, dass ich zu ihm komme und ihn anbete und ihm mein Herz ausschütte und leise werde, so dass er mit mir reden kann.

Als ich neulich wieder völlig frustriert erkannt habe, dass das mit dem Beten nicht so klappt, wie es sollte, habe ich Gott abends gefragt, ob er mir irgendeinen Zuspruch geben kann, dass ich wieder neuen Mut bekomme für’s Beten. In meinem Andachtsbuch waren zwei Bibelstellen angegeben und in jedem Vers fand ich diesen Satz:

‚Hört nicht auf zu beten…‘  Kolosser 4, 2 und 1. Thessalonicher 5, 17

Seit diesem Moment versuche ich ständig, immer, überall Gott in meinen Gedanken zu haben. Nicht auf diesen einen magischen Moment zu warten, wo keiner was von mir will und ich endlich Zeit habe, mit Gott zu reden. Ich versuche ihm alles sofort mitzuteilen. Meinen Frust und meine Freude. Ihm voller Staunen danke zu sagen für den Rauhreif und den Sonnenschein und wie herrlich alles glitzert so früh am Morgen. Ihm mein Kind anzubefehlen, wenn es sich noch im halbdunkel auf den Schulweg macht. Ihm meine Sorge mitzuteilen, die mich überkommt, wenn ich mich frage, wie ich 4 Kinder unter einen Hut bringen soll. In ihm zu ruhen, wenn die Nachmittagssonne durchs Wohnzimmerfenster fällt und es gerade mal ruhig ist im Haus und ich seine Gegenwart genießen kann. Diese Art von Beten überfordert mich nicht. Sie lässt sich wunderbar in meinen Alltag integrieren. Interessanterweise habe ich festgestellt, dass aus dieser ständigen Verbundenheit mit Gott der Wunsch entsteht noch mehr Zeit mit ihm zu verbringen und dann entstehen plötzlich herrliche, persönliche Zeiten zwischen ihm und mir. Ganz ungezwungen. Ganz ehrlich.
Und damit will ich nicht aufhören.

 

Beim Friseur oder wie Gott sich kümmert

Ich hab es schon so lange auf meiner to-do-Liste gehabt: mit den Kindern beim Friseur vorbeischauen und dringend ein paar Zentimeter Haar, das sich immer so lästig verknotet und beim Kämmen für Schreiattacken sorgt, der Schere opfern. Gestern habe ich dann ganz plötzlich Lust und Zeit gehabt und hab mich minus unserer Mittleren (die bei einer Freundin eingeladen war) zum Friseur aufgemacht. Als ich das Auto startete, betete ich laut: ‚Jesus, bitte schenk, dass wir jetzt nicht lange warten müssen und dass sogar zwei Friseusen Zeit haben, Joela und Marit die Haare zu schneiden.‘ Pures Wunschdenken übrigens, wenn ich an die letzten Friseurbesuche denke, wo wir immer warten mussten und immer nur eine Friseuse für uns dann Zeit hatte.

Beim Friseur angekommen wurden wir erstmal kritisch beäugt und ich kenne diesen Blick: ‚Sorry, keine Zeit.‘ Netterweise rief jemand für uns eine zweite Filiale an, die nur ein paar Schritte weit entfernt ist. Ja, wir können rübergehen, die Kollegin wartet schon. OK. Kollegin. Einzahl. Aber immerhin kommen wir gleich dran. Wir zogen uns in der anderen Filiale die Jacken aus und ich frage welches Mädchen möchte als erstes dran kommen. Joela hatte den Finger am schnellsten oben und kletterte auf den Friseurstuhl, als – wie aus dem Nichts – eine zweite Friseusin auftauchte und meinte, sie hätte auch noch Zeit. Ich war total baff! Mann, Jesus! Echt jetzt? Wie cool ist das denn. Also Marit auch auf den Friseurstuhl bugsiert, mir eine Zeitschrift geschnappt und 10 Minuten in Ruhe geschmökert.

Es war der entspannteste Friseurbesuch überhaupt und mir wurde wieder einmal klar, wie groß mein Gott ist, dass er sich auch um die kleinsten Kleinigkeiten in meinem Alltag kümmert.

Ein Gebet zu Weihnachten – von Max Lucado

Lieber Jesus,

es ist gut, dass du in der Nacht geboren wurdest. Diese Welt erscheint einem so dunkel. Es fällt mir nicht schwer, Silberstreifen am Horizont zu erkennen. Aber sie werden schwächer.

Diese Morde, Herr. Diese Kinder, Herr. Verletzte Unschuld. Grobe Gewalt.

Die ganze Welt scheint am Abgrund zu stehen. Kriegslüstern. Verärgert. Wir hören von chemischen Waffen und Atombomben. Sind wir nur einen Knopfdruck von Vernichtung entfernt?

In dieser Weihnachtszeit scheint deine Welt ein wenig dunkler zu sein. Aber du wurdest ja in der Nacht geboren, nicht wahr? Du kamst in der Nacht. Die Hirten waren Nachtarbeiter.  Die weisen Männer folgten einem Stern. Deine ersten Schreie waren im Schatten der Nacht zu hören. Um dein Gesicht zu sehen, brauchten Maria und Josef ein Kerzenlicht. Es war dunkel. Es war dunkel, weil Herodes eifersüchtig war. Es war dunkel, weil die Römer unterdrückten. Es war dunkel, weil Armut herrschte. Es war dunkel, weil Gewalt an der Tagesordnung war.

Herodes wütete, brachte Babies um. Josef nahm dich und deine Mutter und floh nach Ägypten. Du warst erst ein Immigrant, bevor du der Mann aus Nazareth wurdest.

O, Herr Jesus, du bist in das Dunkel der damaligen Welt gekommen. Wirst du auch in unser Dunkel kommen? Wir können das Blutvergiessen nicht länger ertragen. Wir suchen – wie die weisen Männer – einen Stern. Wir knieen – wie die Hirten – an einer Krippe.

Wir bitten dich an diesem Weihnachten, dass du uns heilst, dass du uns hilfst, dass du neu in uns geboren wirst.

Voller Hoffnung,deine Kinder

(Originaltext in Englisch hier nachzulesen.)

Gebet

du siehst meine schwachheit
ich bitte dich: mach mich stark

du weißt um meine fehler
ich bitte dich: verbessere mich

du spürst meine verletzungen
ich bitte dich: heile mich

du kennst meine grenzen
ich bitte dich: erweitere sie

du siehst meine einsamkeit
ich bitte dich: zieh mich an dein herz

du weißt um meinen unglauben
ich bitte dich: lass mich glauben

ohne dich kann ich nicht leben
ich danke dir: du lebst durch mich

Eine göttliche Idee

Marit kostet mich zur Zeit sehr viele Nerven. Sie hat sich in den letzten Wochen verändert, ist unabhängiger geworden, aber fordert auch sehr viel. Sie will ALLES alleine machen – aber bei vielem muss Mama einfach helfen. Das wird mir dann immer mit viel Geschrei gedankt. Und sie hat angefangen ihren Schlafsack alleine aufzumachen. Das ist zwar frühs sehr niedlich, wenn sie im Bett ohne Schlafsack steht und mich oder ihren Papa begrüßt. Es ist absolut nervtötend, wenn sie das 10 Mal hintereinander am Abend macht und sie das dann vom Einschlafen abhält. Alle zwei Minuten ruft sie dann nach mir und ich muss hochgehen und den Schlafsack wieder anziehen und zumachen. Das geht jetzt schon fast eine Woche so und gestern war ich so genervt von ihrem Rufen und der Tatsache, dass ich mich die Treppe hochquälen muss (wie – bitteschön – soll ich das Treppensteigen schaffen, wenn ich mal im 9. Monat bin? Wenn ich jetzt schon schnaufe, wie ein Nilpferd? – das nur am Rande.) Ich quälte mich also gestern abend wieder einige Male in Marits Zimmer und sagte ihr im strengem Ton: ‚Marit, der Schlafsack bleibt ZU!‘ Denkste.

Als sie dann zum 5. oder 6. Mal mich rief, sagte ich zu Jesus: ‚Dieses Kind wächst mir über den Kopf. Ich fühle mich überfordert mit ihr! Bitte hilf du mir.‘ Währenddessen überlegte ich mir, wie ich dem Schlafsackdrama ein Ende bereiten könnte. Decke geben? Nein, dann muss ich sie nur ständig zudecken. Schlafsack einfach nicht mehr zumachen? Ach, nein, mein Kind mit offenem Schlafsack und viel Gebrüll einschlafen lassen, bringe ich jetzt auch nicht über’s Herz. Und als ich in Marits Zimmer reinging, kam mir DIE Idee: Ich ziehe ihr den Schlafsack einfach verkehrt herum an! Gesagt, getan – der Reißverschluss war am Rücken und Marit schien fast erleichert, nicht mehr der Versuchung den Reißverschluss zu öffnen ausgesetzt zu sein.

Diese Blitzidee war die Antwort von Jesus auf mein verzweifeltes Stoßgebet. Ich war tief berührt, dass er mir so eine praktische Möglichkeit in den Sinn gegeben hatte. Marit kriegt ihren Schlafsack ab jetzt immer verkehrt herum angezogen und ich habe neuen Mut bekommen, mit meinen alltäglichen Fragezeichen zu Jesus zu gehen. Er hat einfach die besseren Ideen.

P.S. Ein kleiner Nachtrag: Marit ist heute abend OHNE Rufen und Jammern eingeschlafen! Ich sag nur: verkehrt herum angezogener Schlafsack. Danke, Jesus!!!