Herbstgedanken

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die Blätter
segeln sanft schwingend
auf den braunen Boden

Herbst
in all seiner schönen Vergänglichkeit
zeigt sich der Verfall in leuchtenden Farben

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den Sommer huldigend
im Ende ruhend
den Winter erwartend
trotz allem ein Fest
in tausend Schattierungen

Trost
wenn ein Ende naht
wenn Abschied das Leben einfordert
und Erinnerungen verblassen

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im Ende liegt ein Anfang
im Sterben das Leben
im Blindsein die Hoffnung

und so tanze ich durch den Herbst
wie die Blätter

 

 

 

Fotocredits: pixabay.com

 

 

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Hoffnung in Ruinen

Seit ein paar Wochen lese ich einen historischen Roman. Ich liebe historische Romane, besonders wenn sie viele hundert Seiten dick sind. Geballte Geschichte. Bei diesem Buch aber komme ich nicht recht voran, abends fallen mir vor Müdigkeit die Augen zu und so habe ich vor ein paar Tagen das erste Mal seit langem wieder weiter gelesen. Und Gott wusste, dass ich an diesem Abend genau diese Seite lesen würde.

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Denn anstatt einfach nur zu erfahren, wie es denn nun mit diesem Krieg und diesen Protagonisten weitergeht, sprach Gott zu meinem Herz.

Ich liebe es, wenn Gott kreative Wege findet, mein Herz zu erreichen um mir seine Liebe zu zeigen.

Hier kurz die Szene: ein König und eine Königin kommen nach einer gewonnenen Schlacht zu dem Palast, in dem die Königin aufwuchs. Am Anfang des Buches wird dieser Ort als wunderschön beschrieben. Ein Mandelbaum wächst neben einem Brunnen. Schlanke Säulen tragen prunkvolle Decken. Heller Marmor zeugt von Macht und Wohlstand. Als die beiden aber nach jener Schlacht dort ankommen, ist alles verwüstet. Aus Rache. Kein Stein steht mehr auf dem anderen, der Mandelbaum wurde gefällt. Wo einst gefeiert wurde, herrscht nun dunkles Schweigen. Die Königin versucht stark zu sein und lässt sich ihren Kummer nicht anmerken, aber der König spürt ihre Trauer. Er setzt sich zu ihr auf den Brunnenrand.

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Und dann tut dieser König etwas, was mich beim Lesen zutiefst berührt hat: Er breitet den Mantel über ihr aus. Sein Mantel ist so großzügig geschneidert, dass er ohne Mühe seine Gemahlin mit einhüllen kann. Die Königin fühlt sich darin geborgen und sicher und sie fragt etwas verzagt: ‚Und was machen wir nun?‘

Die Antwort des Königs: ‚Wir bauen deinen Palast wieder auf.‘

Ich legte das Buch zur Seite, holte mir meine Bibel und las Jesaja 54, 11-14:

‚Du Elende, von Stürmen Gebeutelte, du Ungetröstete! Ich werde deine Mauern auf Edelsteine stellen und dich auf einem Fundament aus Saphiren wieder aufbauen. Die Türme deiner Mauern baue ich aus funkelnden Rubinen, deine Tore aus leuchtend rot schimmernden Steinen und dein ganzes Stadtgebiet aus kostbaren Steinen. … Du wirst dich auf Gerechtigkeit gründen, Bedrückung und Schrecken werden fern von dir sein, so dass du nichts zu fürchten hast.‘ 

Diese Worte entstammen nicht aus irgendeinem Roman. Diese Worte sind nicht einfach nur ausgedacht, sie sind nicht romantisch verklärt. Nein, der König aller Könige spricht sie zu meinem und deinem Herzen.

Nun stell dir vor, liebe Mama: Jesus, der König, kommt zu dir. Zu den Trümmern deines Lebens, zu den Ruinen deiner Träume. Dein Mandelbaum, unter dem du als Kind gespielt hast, ist gefällt und verwelkt und du sitzt auf einem Brunnenrand; der Brunnen birgt schon längst kein Wasser mehr in sich und du versuchst tapfer zu sein. Du willst deine Tränen verstecken, weil es ja immer irgendwie weitergehen muss. Du lächelst trotzig, aber in dir ist alles wie tot. Der Feind hat gewütet, vernichtet, gestohlen, zerstört. Wo du einst voller Hoffnung in die Zukunft geblickt hast, bist du nun voller Misstrauen und Verzweiflung.

Aber der König kommt zu dir. Er setzt sich neben dich. Sein Mantel reicht für euch beide. Du bist bedeckt mit seiner Königswürde. Und die Antwort auf all deine Fragen, all deine Zweifel ist schlicht und einfach: ‚Wir bauen deinen Palast wieder auf.‘

Unser Gott ist ein Gott, der alles wiederherstellt.

‚Heute verheiße ich euch, dass ich euch doppelten Ersatz geben werde.‘ Sacharja 9,12

‚Ich will euch zurück geben, was die Heuschrecken, die Grashüpfer, die Raupen und Käfer gefressen haben.‘ Joel 2,25

‚Ein Dieb will rauben, morden und zerstören. Ich bin aber gekommen, um ihnen das Leben in ganzer Fülle zu schenken.‘ Johannnes 10, 10

Ich legte meinen Roman und die Bibel zur Seite und ließ die Wahrheit in mein Herz sinken: mein Gott stellt mich wieder her. Der König kommt und baut meinen Palast wieder auf.  Meine Seele muss nicht in Trümmern hausen.

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Ich glaube, dass diese Botschaft auch für viele von euch bestimmt ist. Ich will dir heute zusprechen, dass der Mantel des Königs dich bedeckt. Jesus sieht dich und weiß um deinen Schmerz, deine Trauer, dein Gefühl, dass du den Alltag nicht mehr bewältigen kannst. Er kennt deine verschütteten Träume, deine verlorene Kindheit. Und er kann und er will dich wiederherstellen.

Du bist nicht alleine auf diesem Brunnenrand. In deinem Schmerz bist du noch immer eine Königstochter und der König eilt dir zu Hilfe.

 

photo credit: akigabo <a href=“http://www.flickr.com/photos/138047837@N02/32765198750″>The Task</a> via <a href=“http://photopin.com“>photopin</a&gt; <a href=“https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/“>(license)</a&gt;

photo credit: ANBerlin <a href=“http://www.flickr.com/photos/8845484@N02/26083271221″>Veste Landskron from the northeast side</a> via <a href=“http://photopin.com“>photopin</a&gt; <a href=“https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/“>(license)</a&gt;

photo credit: westpark <a href=“http://www.flickr.com/photos/7537092@N07/3497778068″>%5B12:17%5D strassenrand</a> via <a href=“http://photopin.com“>photopin</a&gt; <a href=“https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/“>(license)</a&gt;

Eiszeit

Auf meinem Weg durch den Park. Die Luft ist eiskalt. Ich ziehe den Schal hoch, richte den Blick auf den Boden. Schnell gehe ich vorwärts.

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Wie oft gehe ich so durch das Leben? Gehetzt von den Umständen, kein Blick für meine Umgebung, den Elementen des Lebens scheinbar schutzlos ausgeliefert.

Als ich zitternd vor Kälte und mit einem bangen Herzen meinen Weg fortsetzte, hatte ich mit einem Mal den Eindruck das Lachen Gottes zu hören. Ein herzliches, offenes, liebevolles Lachen. Mit einem Mal brach die Sonne zu mir durch, ich hob meinen Blick und wollte dieses Lachen festhalten, mich in diesem Lachen bergen, es nie mehr vergessen. Dieses Lachen veränderte plötzlich meine Perspektive – um mich herum war noch tiefster Winter, aber ich hörte die ersten Vögel zaghaft zwitschern. Ich spürte, wie die Natur – scheinbar tot -um mich herum brodelte; ich sah förmlich, wie die Äste an den Bäumen intensiv arbeiteten, dass bald die ersten Knospen kommen können. Es war, als würde Gott in mein Herz sprechen:

Meine geliebte Tochter! Du siehst nur Winter, spürst nur Eiseskälte. Du ahnst nicht, welch großartige Dinge, ich für dich vorbereitet habe. Siehst du es nicht, erkennst du es nicht? Bald grünt und blüht dein Leben! Was noch grau und gefroren ist, wird fruchtbare Erde, was noch leblos auf die Sonne wartet, wird vor Leben strotzen. Warte nur ab, meine Tochter. Meine Worte sind wahr und meine Hoffnung real. Lass den Winter nur sein Werk tun, ich tue das meine in der Verborgenheit. Und das Verborgene wird triumphieren! 

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Ich war so tief bewegt über diese Gottesbegegnung in diesem menschenleeren Park. Wie konkret und oft so unerwartet der Herr doch in unser ängstliches Herz sprechen kann…Tiefer Frieden erfüllte mich und ein paar Schritte weiter entdeckte einen Baum, der tatsächlich schon die ersten Knospen trug. Ganz klein, ganz zaghaft. Als ich ein kleines Ästchen abbrach, war das Innere grün und saftig. Und das bei Eis und Schnee und Minusgraden…

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Seit ein paar Tagen nun trage ich diese Worte mit mir herum und bewege sie in meinem Herzen. Und ich glaube, dass der Herr nicht nur zu mir gesprochen hat, sondern dass diese Botschaft auch für dein Herz gilt. Egal in welcher Lebenssituation du dich befindest – der Winter wird weichen und der Frühling wird dein Leben bunt machen. Gib nicht auf, du Königstochter, sondern halte dich nah an Jesus, der dich durch die Eiszeit deiner Seele trägt. Der dir Sonne und Wärme spendet, wenn alles um dich herum kalt und klamm ist.

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Nimm dir ein wenig Zeit und versuche das Lachen Gottes zu hören! Er thront über den Schwierigkeiten unseres Lebens und verliert nie den Mut. Sein Lachen zeigt mir, dass er das gute Ende sieht, dass er um den Sieg weiß.

Winter, tu nur was du kannst! Du machst mir keine Angst. Mein Gott ist ein Gott des Neuanfangs, der Hoffnung, des immer wiederkehrenden Frühlings.

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‚Steh auf meine Freundin, meine Schöne und komm! Denn der Winter ist vorüber, die Regenzeit ist vorbei und vergangen. Die Blumen beginnen zu blühen, die Zeit des Singens ist gekommen.‘ Hohelied 2, 10

‚Doch auf sein Wort hin schmilzt alles wieder. Er schickt seine Winde und das Eis taut.‘ Psalm 147, 18

‚Denkt nicht mehr daran, was war und grübelt nicht mehr über das Vergangene. Seht hin: ich mache etwas Neues; schon keimt es auf. Seht ihr es nicht? Ich bahne einen Weg durch die Wüste und lasse Flüsse in der Einöde entstehen.‘ Jesaja 43, 18-19

Alle Fotos: Inka Hammond

 

 

Bruchstücke

2016 war ein sehr schwieriges Jahr für mich. Mich quälten Panikattacken, Angstzustände, depressive Gedanken. Ich habe eine Traumatherapie begonnen und so arbeite ich nun Stück für Stück an meiner kranken Seele. Trage Stein für Stein den großen Berg ab, der sich in meinem Herzen angehäuft hat. Das ist ein schmerzhafter, anstrengender Prozess. Mein Mann hat mich gestern Abend gefragt, was mein Highlight im vergangenen Jahr war. Ich musste lange nachdenken. Es gab viele schöne Momente, aber alle waren überschattet von meinem Kampf gegen die Angst. Aber: es gab schöne Momente. Jeder schöne Moment konnte entstehen, weil ich mich bewusst dazu entschlossen hatte. Ich stieg in die Seilbahngondel, ich hielt die Enge in der U-Bahn aus, ich konzentrierte mich auf mein Atmen in der Menschenmenge. Es war ein anstrengendes Jahr. Aber ich habe nicht klein beigegeben und beharrlich das Schöne gesucht.

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Vor ein paar Wochen habe ich eine sehr ermutigende Predigt gehört. Es ging über die Phasen im Leben, wo wir im Feuerofen sind. Wo unser Glaube getestet wird. Wo die Umstände schlimm sind. Wo wir das Gefühl haben, es keine Sekunde länger aushalten zu können. Im Buch Daniel (Kapitel 3) wird beschrieben, wie Daniels Freunde in den Feuerofen geworfen werden, weil sie sich weigerten König Nebukadnezar anzubeten. Das Feuer war so heiß, dass die Wachen, die die drei Männer in das Feuer schmeißen sollten, umkamen. Schadrach, Meschach und Abed-Nego aber überlebten das Feuer. Das Einzige, das verbrannte, waren ihre Fesseln. Und sie waren im Feuer nicht allein: Jesus war bei ihnen. Und so ist das bei mir. Weil ich weiß, dass Jesus bei mir ist, kann ich dieses Feuer aushalten. Das Einzige, was verbrennt, sind meine Fesseln. Ich weiß, dass ich aus diesem Feuer lebend herauskommen werde, bestärkt in meinem Glauben, tiefer verwurzelt in meiner Liebe zu Jesus. Ja, soll das Feuer nur wüten – mein Herr ist bei mir!

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Und so gehe ich mit etwas wackeligen Beinen in das neue Jahr. Noch nie war mir so sehr bewusst, dass ich Jesus so sehr brauche. Jeden Tag. Aber das ist okay, denn genau da will ich sein: in der totalen Abhängigkeit. Heute morgen hatte ich die Gelegenheit im Gebetsraum des Gebetshauses Augsburg zu sein. Ich bin so dankbar für diese Zeit, denn gibt es etwas besseres, als ein neues Jahr zu den Füßen Jesu zu beginnen? Der Livestream vom Gebetshaus in Kansas City lief im Hintergrund. Kurz bevor ich gehen wollte, wurde dieser Refrain gesungen: ‚You choose the weak to shame the wise, you fill the broken with praise.‘ (Du erwählst das Schwache um das Starke zu beschämen, du erfüllst die Zerbrochenen mit Lobpreis.). So gehe ich in das neue Jahr: schwach, aber stark durch Jesus, zerbrochen, aber voller Lob für meinen Gott.

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Und weil ich gerade über Zerbruch schreibe, möchte ich euch davon erzählen, wie Gott aus den Bruchstücken unseres Lebens Neues schaffen kann: mein Mann war jahrelang süchtig nach Pornographie. Schon lange bevor wir uns kennen lernten, war er abhängig. Irgendwann hat er mir davon erzählt, ich weiß gar nicht mehr, ob das vor oder nach unserer Hochzeit war und mir war damals auch nicht bewusst, wie tief er in diesem Sumpf steckte. Im Laufe unserer Ehe beichtete er mir immer wieder mal, das er sich etwas angesehen hatte. Ab und zu stolperte ich über ein Bild, das auf unserem Computer gespeichert war. Jedesmal war das für mich extrem schwierig, ich fühlte mich betrogen. Es dauerte immer eine Weile, bis das Vertrauen wieder hergestellt war. Aber im Großen und Ganzen war ich davon überzeugt, dass mein Mann das im Griff hat. Er ist der standfestere von uns beiden, der geerdete, der ruhige, der Besonnene. Ich machte mir keine große Gedanken. Was ich nicht ahnte, war, dass mein Mann ein Doppelleben führte. Er konsumierte mehr und mehr Pornographie und bekam schließlich Angst um unsere Ehe, Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren. Und, Gott sei Dank!, zog er die Notbremse und fing an radikal gegen seine Sucht anzugehen. Jesus setzte ihn nach vielen Kämpfen frei und nun hat er mit anderen Männern, die ebenfalls frei von Pornographie wurden, einen Verein gegründet: www.free-indeed.de. Die Webseite ist seit ein paar Tagen online und ab heute kann man sich für einen Onlinekurs anmelden.

Die Sucht nach Pornographie ist weiter verbreitet, als man denkt. Laut einer Studie des weißen Kreuzes, konsumieren 2 von 3 christlichen Männern regelmäßig Pornographie. Auch Frauen sind vermehrt von dieser Sucht betroffen. Pornographie ist eine Droge, die alles lähmt und alles zerstört. Mein Mann und ich beten, dass christliche Männer in Deutschland da nicht länger mitmachen. Wir beten, dass das Thema immer mehr in den Mittelpunkt rückt und so Ehen gerettet werden können. Wir beten, dass Männer frei werden, dass sie in ihre Berufung hineinkommen, dass sie ihre Ehefrauen so lieben können, wie Gott es sich gedacht hat – in Reinheit und mit ganzer Hingabe. Wir beten und glauben, dass Gott Männer ruft in ihre wahre Identität zu kommen, dass Kämpfer und Helden erwachen und die Welt verändern.

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Bruchstücke. Vielleicht stehst du auch am Anfang dieses neuen Jahres und hast lauter Scherben in den Händen. Ich will dir von Herzen Mut machen. Ich staune so sehr, wie Gott die Bruchstücke, die die Sucht im Leben meines Mannes hinterlassen hat, genommen hat und nun diese Plattform geschaffen hat, die tausenden von Männern helfen kann, frei zu werden. Einfach nur, weil mein Mann und seine Freunde damals alles Gott hingegeben haben und mutig genug waren, zu ihrer Schwachheit zu stehen. Und da stehe ich auch – einfach nur schwach und zerbrochen, aber mit Hoffnung erfüllt, dass mein Gott alles gut machen wird und dass er einen Plan hat, der meine kühnsten Träume übertrifft. Das gilt auch für dich!

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Der Herr macht alles neu.

Alle Fotos von Inka Hammond

‚Ein ganzes halbes Jahr‘

Ich habe das Buch von Jojo Moyes ‚Ein ganzes halbes Jahr‘ gelesen und Rotz und Wasser geheult. Bis zur letzten Seite habe ich inständig gehofft, dass Will Traynor sich für das Leben entscheidet, für Lou. Aber er wählt den Weg des Sterbens, nimmt sich das Leben.

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Bildquelle: t3.gstatic.com

Dass die Geschichte von Lou und Will so ausgeht ist traurig. Man kann ihn aber fast verstehen: er, der Lebemann, ist seit einem Unfall an den Rollstuhl gefesselt, hat Schmerzen, ist immer auf Hilfe angewiesen. Er muss mit ansehen, wie seine Exfreundin seinen besten Freund heiratet. Er sagt diesen Satz: ‚Das ist nicht mehr mein Leben.‘ Fremdgesteuert vegetiert er dahin. Lou, die erst einfach nur Angestellte der Familie ist und sich um ihn kümmern soll, wird bald zur Freundin, dann zur engen Gefährtin. Ihr Ziel ist es, ihn aus seinen Depressionen heraus zu reißen, ihm wieder Freude am Leben zu geben. Obwohl sie sich ineinander verlieben und sie für ihn alles aufgeben würde, entscheidet er sich für den Tod und will ihr damit Freiheit geben. Er vermacht ihr Geld und eine Anleitung, wie sie endlich ihr Leben in den Griff bekommen soll und aus der muffeligen Kleinstadt, in der sie lebt, herauskommen kann.

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Gestern saß ich mit meinem Mann im Kino, um mich herum Taschentuchgeknister, leises Schluchzen. (Witzigerweise war es eine Vorstellung nur für Frauen, das hat mein Mann beim Ticketkaufen nicht gemerkt – er war aber sehr mutig und hielt den Hormonüberschuss im Kinosaal sehr gut aus). Nachdem ich mal gehört habe, dass der Evangelist Ben Fitzgerald nach einem Kinofilm spontan gepredigt hat, war ich ernsthaft am Überlegen. Dieser Film wirft so viele Sehnsüchte, Nöte und Fragen auf, dass es ein einfaches wäre, da anzuknüpfen. Allerdings lag meinem Mann viel daran, den Saal recht schnell zu verlassen, nachdem das Licht wieder anging. Verständlich. Und so mutig zu predigen wäre ich wahrscheinlich sowieso nicht gewesen…

Das Weinen im Saal zeigte mir wieder einmal mehr, wie sehr Frauen sich nach Liebe sehnen. Wie empfänglich sie sind für so eine Love Story. Wie zart ihre Seelen, wie zerbrechlich ihr Herz. Sie träumen von einem Mann, der sich für sie hingibt. Der sie so sieht, wie sie sind. Der ihre Träume versteht und ihr hilft, sie zu verwirklichen. Der sie zum lachen bringt. Der sie vor sich stellt, ihre Bedürfnisse über seine. Me before you, so lautet der englische Originaltitel des Films. Ich stelle mich vor dich. Ich passe auf dich auf. Ein Herzensschrei. Eine Sehnsucht.

Unwillkürlich frage ich mich wie die Geschichte ausgegangen wäre, wenn Jesus eine Rolle gespielt hätte. Wenn Will erkannt hätte, dass sein Leben noch immer einen Wert hat. Dass es zwar nicht mehr so aussieht, wie er sich immer erträumt hat und wie er es vor dem Unfall gelebt hat, aber dass Gott der Autor seiner Geschichte ist und selbst aus Leid und Schmerz Schönes und Gutes schaffen kann. Will hätte Lou vielleicht als großes Geschenk annehmen können, voller Staunen über ihre Liebe zu ihm, wo er doch nicht viel zu geben hat. Ja, da wären die Schmerzen gewesen, die ständigen Infekte, die Medikamente. Aber Jesus bringt Hoffnung in jedes Dasein, wie z.B. Samuel Koch so eindrücklich vorlebt.

Das Leben legt uns Hindernisse in den Weg und so vieles läuft nicht so wie geplant. Die großen und kleinen Katastrophen des Alltags lähmen uns oft ganz genauso, wie der Unfall Will Traynor. Wir weigern uns unsere jetzige Situation anzunehmen, trauern zerbrochenen Träumen hinterher. Aber Jesus kann mit unglaublicher Veränderungskraft in unser kaputtes Leben hineinkommen. Er nimmt die Bruchstücke und fügt ein wunderschönes Mosaik zusammen, wenn wir ihn nur lassen. Es tut oft weh abzuwarten, das Bild noch nicht zu erkennen. Aber wenn wir Glauben an die Güte Gottes haben, an das, was in der Bibel über Jesus steht, über die Treue Gottes, die jeden Morgen neu ist, dann ist jede Herausforderung machbar.

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Und die Frauen mit dem Loch im Herzen, mit der Sehnsucht nach Annahme, die Lous dieser Welt, die ihren Platz nicht finden, die Männer an ihrer Seite haben, die sie nicht ernst nehmen, die sie und ihre Träume übergehen. Die verletzt sind, misshandelt, gedemütigt, allein gelassen. Der einzige der die Wunden heilen kann, ist Jesus. Der einzige, der wirkliche Erfüllung schenken kann, ist Jesus. Kein Mann dieser Welt, kein Will Traynor, kein noch so guter, liebevoller, aufmerksamer, selbstloser Mann kann das Herz einer Frau komplett ausfüllen. Das kann nur Jesus.

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Und das wünsche ich den Lous und Wills dieser Welt: dass sie das Leben, wie schmerzvoll es auch sein mag, als lebenswert und wertvoll erachten. Dass sie in ihrem Leid Trost erfahren dürfen. Dass sie erfahren dürfen, was für großartige Pläne Gott für ihr Dasein hat. Dass sie ihre Hoffnung in dem finden, der das unfassbare versprochen hat:
Leben in Fülle zu schenken.

 

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Gott ist treu

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‚Er ist treu‘ habe ich mir vor ein paar Tagen auf die Tafel geschrieben, damit ich immer wieder daran erinnert werde, dass seine Treue mich durch trägt. Mein Jüngster hat das Kreide malen für sich entdeckt und schiebt sich nun immer einen Stuhl an die Tafel heran und kritzelt drauf los. Erst war ich verärgert, ich wollte doch dass das ‚Er ist treu‘ schön deutlich zu lesen ist. Aber als ich mir heute das neue Kunstwerk angesehen habe, dachte ich, besser kann mein Alltag, mein Leben nicht dargestellt werden. Da ist viel Chaos, viel Durcheinander, nicht alles läuft so wie geplant. Aber über allem thront das wunderschöne Versprechen: Er ist treu. Er steht über allem. Er ist unerschütterlich.

Ein Gebet zu Weihnachten – von Max Lucado

Lieber Jesus,

es ist gut, dass du in der Nacht geboren wurdest. Diese Welt erscheint einem so dunkel. Es fällt mir nicht schwer, Silberstreifen am Horizont zu erkennen. Aber sie werden schwächer.

Diese Morde, Herr. Diese Kinder, Herr. Verletzte Unschuld. Grobe Gewalt.

Die ganze Welt scheint am Abgrund zu stehen. Kriegslüstern. Verärgert. Wir hören von chemischen Waffen und Atombomben. Sind wir nur einen Knopfdruck von Vernichtung entfernt?

In dieser Weihnachtszeit scheint deine Welt ein wenig dunkler zu sein. Aber du wurdest ja in der Nacht geboren, nicht wahr? Du kamst in der Nacht. Die Hirten waren Nachtarbeiter.  Die weisen Männer folgten einem Stern. Deine ersten Schreie waren im Schatten der Nacht zu hören. Um dein Gesicht zu sehen, brauchten Maria und Josef ein Kerzenlicht. Es war dunkel. Es war dunkel, weil Herodes eifersüchtig war. Es war dunkel, weil die Römer unterdrückten. Es war dunkel, weil Armut herrschte. Es war dunkel, weil Gewalt an der Tagesordnung war.

Herodes wütete, brachte Babies um. Josef nahm dich und deine Mutter und floh nach Ägypten. Du warst erst ein Immigrant, bevor du der Mann aus Nazareth wurdest.

O, Herr Jesus, du bist in das Dunkel der damaligen Welt gekommen. Wirst du auch in unser Dunkel kommen? Wir können das Blutvergiessen nicht länger ertragen. Wir suchen – wie die weisen Männer – einen Stern. Wir knieen – wie die Hirten – an einer Krippe.

Wir bitten dich an diesem Weihnachten, dass du uns heilst, dass du uns hilfst, dass du neu in uns geboren wirst.

Voller Hoffnung,deine Kinder

(Originaltext in Englisch hier nachzulesen.)

Ein toter Vogel und Gottes Güte

Vor ein paar Tagen lag bei uns auf dem Balkon ein toter Vogel. Als ich den Kindern erklärte, dass der Vogel wahrscheinlich gegen die Fensterscheibe geflogen und dann gestorben ist, sagte Lilian ganz entsetzt: ‚Aber der Papa hat gesagt, Jesus passt auch auf die kleinen Vögel auf!‘

Was soll man da sagen? Vor allem wenn man selbst gerade durch ein Tal der Trauer geht, das Herz schmerzt und die Tränen fließen…wenn man Gottes Wege nicht versteht und man gerne die Faust gen Himmel heben möchte und schreien möchte: ‚Aber du hast versprochen, dass du gut auf uns aufpasst!‚ Hat man einen Bonus, wenn man an Jesus glaubt? Eine Zusatzversicherung, die uns bewahrt vor bitterem Leid?

Ich sagte zu Lilian: ‚Jesus hat genau gesehen, dass der Vogel gefallen ist.‘ Gottes Güte zeigt sich darin, dass er hinsieht, dass er mitfühlt, dass er mitträgt. Der Vogel war ihm nicht egal. Unser Baby war ihm nicht egal. Meine Alltagssorgen sind ihm nicht egal. Meine Zukunftsängste sind ihm nicht egal.

Jesus bewahrt uns nicht vor Leid in diesem Leben. Aber inmitten von Leid ist er da und zeigt uns seine Güte.

‚Ein kleiner Spatz zur Erde fällt
und Gott entgeht das nicht.
Wenn Gott die kleinen Dinge liebt,
weiß ich, Er liebt auch mich.‘

 

Vor 5 Wochen

Das letzte Ultraschallbild

Heute vor 5 Wochen habe ich erfahren, dass mein Baby gestorben ist.

Ich habe in den letzten Wochen viel nachgedacht und möchte einige meiner Gedanken aufschreiben.

– Mir war noch nie so klar, wie verletzlich das Leben ist. Von einer Sekunde auf die nächste werden Hoffnungen zerstört, Träume zerplatzen, Herzen hören auf zu schlagen. Es hat mich anfangs sehr verstört mit dem Tod so intensiv konfrontiert zu sein und zu sehen, wie schnell alles vorbei sein kann. Auf der anderen Seite hat es in mir eine ganz neue Dankbarkeit wachsen lassen für meine drei gesunden, quietschlebendigen Mädchen. Es war für mich immer ein Wunder, wenn ich nach der Geburt mein Baby ansah und die Finger zählte, die kleine Nase bewunderte, die perfekt geschwungene Ohrmuschel bestaunte. ‚Alles dran‘, hab ich mir dann immer gedacht. Mir war aber nicht bewusst, was für ein unfassbares Meisterwerk ich in Händen halten darf. Was für eine Gnade.

– Ich kann noch immer kaum glauben, wie viele Frauen sich mir gegenüber geöffnet haben und mir anvertrauten, dass sie auch schon ein Baby verloren haben. Für jede einzelne bin ich zutiefst dankbar. Ich habe Geschichten gehört und gelesen von Frauen, deren Baby kurz vor dem Entbindungstermin gestorben ist. Oft hat man den Grund für den Tod des Kindes nicht herausgefunden. Im Internet gibt es ganze Foren nur über das Thema Fehlgeburt und Totgeburt. Frauen schreiben verzweifelt von ihrer Last, von ihren Tränen und dass sie sich mit ihrem Schmerz alleine fühlen.
Ich bin so dankbar für die gerade erst entstandene tiefe Verbundenheit mit anderen Frauen, die genau wissen, was ich durchmache. Das ist ein Gefühl von ‚Schwesternschaft‘, das ich so noch nicht erlebt habe. Davon wünsche ich mir mehr! In jeder Lebenslage.

– Als furchtbarer Gegensatz zu dieser Trauer um eine Fehlgeburt  stehen dazu die Tausenden von Babys die jeden Tag weltweit genau in diesem ersten Trimester abgetrieben werden. Ich hatte schon immer eine tiefe Abneigung gegen Abtreibung, aber jetzt wird mir ganz schlecht wenn ich nur daran denke. All die Frauen, die sich gegen ihr Kind entscheiden, scheinen nicht zu ahnen welch tiefe Bindung schon zu ihrem Baby besteht. Und das der Schmerz um ihre verlorenes Kind wie eine tickende Zeitbombe in ihrer Seele festsitzt und irgendwann explodiert. Es wird den Frauen, die eine Abtreibung wünschen, kaum erklärt, was da seelisch in ihnen vorgeht. Dass eine tiefe Bindung gekappt wird. Und dass der Schmerz sie früher oder später sie überwältigen wird. Doch nicht nur das. Wie kann man Leben einfach so wegwerfen? Wie kann man sich anmaßen über Leben und Tod zu entscheiden?  Ich möchte mich in Zukunft noch viel deutlicher und lauter gegen Abtreibung aussprechen.

– Natürlich steht der Gedanke im Raum ob wir es noch einmal wagen…traue ich mich nochmal schwanger zu werden? Ich habe noch keine endgültige Antwort gefunden – aber einwas ist mir so wichtig geworden: mein Muttersein ist kein oberflächlicher Zeitvertreib, meine Kinder sind nicht das i-Tüpfelchen einer Karriere. Ich bin Mutter, weil Gott mich dazu berufen hat. Und die Frage, ob wir ein viertes Kind wollen oder nicht, ob es in unsere Pläne hineinpasst oder nicht, ob ich genügend Mut habe oder nicht – die soll sich mir gar nicht stellen. Ich will Gott fragen: ‚Möchtest du, dass wir noch ein Kind bekommen?‘ ‚Was verherrlicht dich in dieser Situation am meisten?‘
Das ist sicherlich eines der wichtigsten Dinge, die ich in den letzten 5 Wochen gelernt habe: dass es nicht in erster Linie um mich geht. Es ist eine schmerzvolle Situation und viele, viele Tränen sind geflossen und werden noch fließen – aber es ist so heilsam, so befreiend, wenn man sagen kann: ‚Dein Wille geschehe!‘ Die Frage nach dem Warum würde mich innerlich zerfressen, ich würde bitter werden. Aber wenn ich wie ein Kind voller Vertrauen akzeptiere, was passiert ist – weil Er keine Fehler macht! – dann kann ich ruhig werden und dann kommt der Friede in mein Herz, der allen Verstand übersteigt.

Und so staune ich 5 Wochen später über die Güte meines Gottes. Unzählige Male ist Er mir mit tiefer väterlicher Liebe begegnet. Eine besondere Begebenheit möchte ich noch aufschreiben:

Als wir in Amerika waren, haben wir viele Stunden auf dem Highway verbracht. Entlang dieser Schnellstraßen sind viele riesengroße Plakatwände aufgebaut, auf denen Werbungen für alles mögliche zu sehen sind. Die Werbungen wiederholen sich immer wieder, aber ein Plakat, das ich auch nur ein einziges Mal gesehen habe, ist mir besonders aufgefallen: Auf diesem Plakat war ein alter Holzzaun zu sehen und ein Junge, der mit dem Rücken zum Betrachter über diesen Holzzaun kletterte. Das Bild vermittelte so viel Harmonie, so viel Frieden. So stellt man sich ein gesundes, glückliches, freies Kind vor! Daneben stand in großen Buchstaben: ‚Du hast alles in mir geschaffen und hast mich im Leib meiner Mutter geformt.‘ (Psalm 139,13) Mir kamen sofort die Tränen, denn ich wusste, dass mich Gott ganz konkret angesprochen hat. Es war mir so, als wäre dieser Junge mein Kind, der jetzt fröhlich und unbeschwert im Himmel spielt und klettert. Und Gott erinnerte mich durch den Vers daran, dass Er der Schöpfer meines Kindes ist und Er gut auf es aufpassen wird.

Ich darf loslassen.

quietly you slipped away
into heaven’s perfect peace
where you now
play on wide meadows
with all the other children
who left too early
to be embraced

Foto: Inka

In guten Händen

Unsere zweitälteste Tochter hat eine sogenannte ‚Sprachentwicklungsstörung‘. Selbst wir als Eltern tun uns manchmal schwer, sie richtig zu verstehen. Es gibt Tage, da haben wir das Gefühl, es geht voran, die Aussprache bessert sich und der Wortschatz vergrößert sich. Und dann – so wie gestern – steht meine Tochter vor mir und will mir etwas sagen und ich kann sie nicht verstehen. Ich wiederhole dann, was sie sagt und sehe, ob es vielleicht Sinn macht, wenn ich es ausspreche…aber oft wendet sie sich frustriert ab und ich habe das furchtbare Gefühl, in dem Moment keinen Zugang zu ihr zu haben. Wir sind jetzt schon fast ein halbes Jahr mit ihr in Behandlung. Sie hat lange Tests über sich ergehen lassen müssen und ein Termin steht sogar noch aus. Man hat bisher nichts gefunden und hat uns Mut gemacht, dass sie mit 6 Jahren aufgeholt hat und so wie andere Kinder sprechen kann. Und bis dahin? Ich habe Sorge, dass sie frustriert aufgibt Kontakt mit anderen Kindern zu schließen. Ich habe Sorge, dass sie sich minderwertig fühlt. Ich habe Sorge, dass sie sich abkapselt.

Gestern habe ich zu Gott gesagt: ‚Du hast sie so wie sie ist geschaffen. Mit ihrem Sprachproblem. Ich will glauben, dass du einen Plan mit ihr hast. Und dass sie ihren Platz in dieser Welt finden wird, weil du sie liebst.‘ Es hat gut getan meine Sorgen um die Zukunft meiner Tochter an Jesus abzugeben. Vielleicht ist sie zur Zeit in den Augen dieser Welt nicht erfolgreich. Vielleicht stehen ihre Chancen gerade nicht so gut, Freundschaften mit anderen Kindern zu schließen. Aber ihr Schöpfer denkt gute Gedanken über sie. Ihr Schöpfer liebt sie – so wie sie ist. Ich bin so dankbar, dass ich Jesus habe, mit dem ich über meine Sorgen reden kann. Dass er mich ernst nimmt und Experte ist. Er kennt meine Kinder besser,als ich. Er liebt sie mehr als ich. Und das gibt mir Hoffnung und Zuversicht. Meine Tochter ist in guten Händen.