Ihr Väter!

Ihr Väter. Ihr seid das Öl in der Familienmaschine. Ihr bringt uns zum Laufen. Zum Weiterlaufen. Ihr macht den Kaffee. Ihr bohrt Löcher in die Wände, dass wir schöne Bilder aufhängen können. Ihr mäht den Rasen. Ihr baut höhere Sandburgen, als wir es jemals könnten.

Jeremy's 30th birthday

Ihr werft die Kinder in die Luft, dass uns das Herz stehen bleibt. Und ihr fangt sie immer wieder auf. Ihr lehrt Vertrauen. Und Zuversicht. Und Lebensfreude. Und Abenteuerlust. Ihr zeltet im Garten. Ihr macht Lagerfeuer. Und ihr grillt die leckersten Hamburger. Ihr packt die Autos mit dem Urlaubsgepäck millimetergenau. Ihr fahrt durch die Nacht, wenn uns schon längst die Augen zufallen.

Felsenlabyrinth

Ihr lest Prinzessinenbücher vor, ohne mit der Wimper zu zucken. Ihr seid die Einzigen die die Playmobil Aufbauanleitung verstehen. Ihr schenkt euren Töchtern Rosen und euren Söhnen Matchbox Autos. Ihr legt eure starken Hände zärtlich segnend auf die Köpfe unserer Kinder. Ihr betet für uns. Ihr kennt die Antwort auf fast alles (auch wenn wir sie nicht immer hören wollen). Ihr bewahrt einen kühlen Kopf, wenn wir nicht mehr wissen, wo unserer steht. Ihr liebt uns, wenn wir über die zu vielen Kilos klagen und all die Dehnungsstreifen. Ihr organisiert romantische Dates. Und holt die Samstagsbrötchen.

fun stuff

Ihr seid euch nicht zu schade auch die Nachtschicht zu übernehmen. Die Tragetücher tragt ihr tapfer. Ihr atmet und presst mit uns mit. Ihr schämt euch keiner Freudenträne, wenn das neue Leben geboren ist. Ihr wechselt die Windeln wie ein Profi. Und tragt entgegen aller Klischees den Müll raus. Ihr helft putzen, saugen und verdient ganz nebenbei das Geld für den nächsten Wocheneinkauf. Ihr fahrt mit uns zu Ikea, obwohl ihr genau wisst, was das bedeutet. Ihr wartet geduldig vor der Umkleidekabine. Ihr hört zu. Ihr nehmt uns in den Arm. Ihr seid unersetzlich. Ihr seid unsere Helden. Ihr seid echte Männer. Und wunderbare Väter.

Willkommen, kleine MaritDanke für eure Einsatz. Für eure Arbeit. Wir nehmen nichts als selbstverständlich hin. Ihr gebt Alles. Ihr haltet nichts zurück. Ihr seid die Männer unserer Träume.

we love daddy!Fotos: Inka Hammond

Muttertagsgnade

Es ist Muttertag und ich fühle mich so gar nicht danach. Habe ich das liebe Geschenk und die wunderschöne rote Rose wirklich verdient? Die süß gebastelten Kunstwerke meiner Kinder – sind die ernst gemeint?

Mamasein und Selbstzweifel haben, die gehen bei mir Hand in Hand. Kaum ein Tag geht vorbei, wo ich mich nicht hinterfrage. War das die richtige Entscheidung? Mache ich das gut?

Gestern Abend hatte ich noch eine fiesen Streit mit meiner Ältesten. Und ich hab so gar nicht Erziehungsratgebergerecht reagiert. Ganz simpel gesagt: ich hab’s vergeigt.

Heute ist Muttertag. Dieser ‘du-bist-die-Allerbeste-Tag’. Und ich mag es nicht hören, denn es stimmt nicht. Ich bin nicht die Allerbeste. Ich verliere zu schnell die Geduld. Ich beschwere mich oft über meine Arbeit. Ich bin müde, ungeduscht, frustriert. Nicht immer, aber oft.

Und dann kommt Jesus ins Bild. Gestern Abend nach diesem blöden Streit, bin ich zu meiner Tochter ins Zimmer gegangen und habe sie um Vergebung gebeten. Vor dem Bett gehen habe ich mit ihr beten können und Jesus gedankt, dass Er uns zuerst vergeben hat und wir nur deshalb einander vergeben können. Wegen Jesus ist in unseren Beziehungen jederzeit ein Neustart möglich. Das ist für mich als Mama ein besonders großer Wert, weil ich in einem engen, intesiven Beziehungsgeflecht stehe und ständig Fehler mache.

Jesus sieht meine menschlichen Bemühungen und füllt meinen Mangel aus. Mein Lieblingsgebet, mein Rettungsring als Mama sind diese Worte: ‘Herr, füll meinen Mangel aus!’ Ich gebe mein Bestes und gehe soweit ich kann…und Jesus gibt den Rest dazu. Ich kann nicht alles kontrollieren, alles vorherplanen – mein Alltag birgt 1000 Eventualitäten, es gibt Hunderte Kurven, Abzweigungen auf meinem Weg. Oft bin ich irritiert und frustriert und verängstigt. Aber Jesus geht diesen Weg mit, Er biegt krummes gerade und löscht nicht meinen glimmenden Docht. Ich habe nicht viel zu geben. Aber Er gibt überfließend. Ich kenne den Weg nicht immer. Aber Er geht voran. Mein Herz ist voller Sorge, aber Er sagt: ‘Fürchte dich nicht.’ Jesus ist der beste Wegbegleiter, den eine Mama sich nur wünschen kann.

Ich tippe diese Zeilen oben in meinem Schlafzimmer. Unten wird gerade der Muttertagsfrühstückstisch gedeckt. Meine Töchter rufen aufgeregt, ich darf noch nicht kommen, sie müssen noch was fertig basteln. Ich bin geliebt. Trotz meiner Fehler. Trotz meines Mangels. Trotz all dieser Streitigkeiten und meinen vorschnellen, ungeduldigen Reaktionen. Trotz allem – ich bin geliebt. Jesus hat das vorgemacht: uns zuerst geliebt, als wir noch Sünder waren. Nur durch seine Liebe, seine Annahme, seine Vergebung, seine Hilfe ist mein Alltag möglich. Ich bin so dankbar, dass meine Familie – so chaotisch und voller Fehler sie auch sein mag – das widerspiegelt. Und dass ich heute Muttertag mit einem vollen, dankbaren, glücklichen und übervollen Herzen feiern darf – das ist Gnade! Später werde ich auf Jesus insgeheim meinen Kaffeebecher erheben. ‘Auf dich, Jesus. Danke.’

Umarmungskalorien

Inka:

Seit einiger Zeit kommen bei uns im Alltag die Umarmungen zu kurz. Zu viel Stress, zu viele Termine…das gefällt mir gar nicht und ich will mir wieder ganz bewusst machen, wie wichtig dieser Körperkontakt mit meinen Kindern (und meinem Mann!) ist. 2011 (so lange gibt es Alltagsliebe schon!!) habe ich diesen Artikel geschrieben. Man lernt nie aus und viele Lektionen muss man wiederholen.

Ursprünglich veröffentlicht auf Alltagsliebe:

Neulich habe ich gelesen, man sollte seine Kinder mindestens so oft umarmen, wie man ihnen täglich etwas zu Essen gibt. Denn Berührung ist die Nahrung für die Kinderseele. Bei uns wäre das – die Zwischenmahlzeiten mitgerechnet – 5 Mal. Also, voll easy dachte ich. Das schaffe ich locker und mache ich bestimmt sowieso schon. Für ein paar Tage habe ich mich dann beobachtet und war ziemlich erschrocken. Ich habe es an guten Tagen auf zwei ordentliche Umarmungen gebracht. Sonst war es ein flüchtiges über-den-Kopf-streichen und ein sanftes auf-die-Schulter-klopfen. Eher leichtverdauliche Kost. Ich habe bemerkt: die herzhaften Umarmungen, wo man auf die Knie gehen muss, die ein wenig Zeit in Anspruch nehmen, die waren Mangelware. Da waren wir sozusagen auf Diät. Dass man aber an Berührungen nicht sparen muss und dass da ruhig ‘Kalorienbomben’ dabei sein dürfen, das wissen wir ja eigentlich alle. Die Seele darf in dieser Hinsicht ruhig Fett…

Original ansehen noch 101 Wörter

Kleine Wunder

Seit meinem letzten Blogpost ‘Gott in meiner kleinen Welt’ bin ich auf der Suche. Auf der Suche nach Gott in meinem Alltag. Das ist der Herzschlag von ‘Alltagsliebe’ – im alltäglichen das Wunderbare sehen. Seit ich Mutter bin habe ich das mal mehr, eigentlich immer eher weniger im Blick: dass Gott mir in meinem Alltag begegnen will. Dass das heiliger Boden ist, auf dem ich wandle. Mein Blick richtet sich eher auf die Probleme, die Wäscheberge, das dreckige Geschirr, dir trotzigen Kinder, mein Versagen.

Chaos auf dem Wohnzimmertisch...

Chaos auf dem Wohnzimmertisch…

Mein Alltag soll mein Gottesdienst sein. Mein Opfer für Jesus. Ich will ihm dienen, im Hier und Jetzt. Beim Windelwechseln, beim Gute Nacht Lied singen, beim Lebensmitteleinkauf. Ich beginne einmal mehr zu ahnen, wie viel Möglichkeiten mein Alltag in sich birgt Gott zu begegnen  und ihm mein Leben zu weihen.

Der Alltag als Mama ist mehr als herausfordernd, er kann uns die Knie zwingen, er treibt uns immer wieder Verzweiflungstränen in die Augen, er raubt uns zuweilen die letzte Kraft. Erst vergangene Woche hab ich gedacht: ‘Ich kann nicht mehr.’ Und dann kommt Jesus und es kommen diese kleinen Alltagswunder und ich werde wieder aufgerichtet. Es ist ein Wunder, dass ich weitergehen kann, dass ich jeden Tag auf’s Neue die Kraft finde, aufzustehen. Wieder meine Kinder anzulächeln. Wieder die nie endenden Aufgaben anzugehen. Jesus, die Kraft in meiner Schwachheit…

Ihr lieben Mamas, wir sind umgeben von kleinen Wundern. Auch großen Wundern, keine Frage! Aber diese kleinen Wunder – diese Liebesbeweise unseres himmlischen Vaters, unseres Arbeitgebers…der Gott, der alles Leben erschaffen hat – auch unsere Kinder, der Gott allen Lebens, der Vater des Lichts. Er lässt kleine Wunder auf uns herabregnen, jeden Tag. Gerade fallen die Blütenblätter bei jedem sanften Windstoß von den Bäumen, wie zarte Schneeflocken und sie tanzen auf ihrem Weg ins grüne Gras. Wenn ich das beobachte denke ich immer, so segnest du mich, Herr! So sanft berühren mich deine Liebesbotschaften, so zärtlich umgibst du mich mit kleinen Wundern.

Selbst ein Apfel birgt ein ein kleines Wunder in sich!

Selbst ein Apfel birgt ein ein kleines Wunder in sich!

Ich habe mir vorgenommen im Monat Mai jeden Tag ein Foto von einem kleinen Wunder, das mir begegnet, zu machen. Die Fotos werde ich täglich auf der Alltagsliebe Facebookseite hochladen und mit den Hashtags #alltagsliebe und #kleinewunder versehen. Ich lade euch ein mitzumachen! Ladet eure Momentaufnahmen entweder auch bei Facebook hoch (ebenfalls mit diesen Hashstags, so dass man sie in der Suchmaschine finden kann) oder schickt sie mir und ich veröffentliche sie hier auf Alltasliebe. Lasst uns eine Galerie der kleinen Wunder schaffen, eine Kunstausstellung von Gottes Treue uns Mamas gegenüber. Diese Aktion wird bis Ende Mai laufen und am Ende werde ich alle Bilder gesammelt veröffentlichen. Wer weiß….vielleicht wird ein kleines Buch daraus, das uns die Augen öffnet und uns daran erinnert, wie wunderbar unser Alltag doch ist!

Fotos: Inka H.

Gott in meiner kleinen Welt

Neulich bin ich auf youtube auf ein wunderschönes Lied gestoßen, dass ich seitdem immer wieder vor mich hersumme. Erst gefiel mir besonders die Melodie. Dann blieben die Worte in meinem Herzen hängen: ‘Lass mich dich im Einfachen sehn…’

Ein Lied an Gott, mit der Bitte den Schöpfer aller Schönheit im Kleinen zu entdecken. Im Unscheinbaren.

Mein Alltag ist voller kleiner Wunder. Ich übersehe sie nur ständig. Ich renne daran vorbei, nehme mir nicht die Zeit genau hinzusehen.

254

Gott ist natürlich im Großen! Er ist im majestätischen Sonnenuntergang. Die Berge erzählen von seiner Herrlichkeit. Das Meer von Seiner Unendlichkeit. Aber Gott ist auch im Kleinen. Und das öffnet mir die Augen oft mehr für Seine wahre Größe. Die kleine, perfekt geformte Blume im Garten, versteckt am Zaun. Der Duft von all den blühenden Bäumen, der ganz zart und unaufdringlich die Luft erfüllt. Eine kühle Hand auf meiner heißen Stirn. Ein Lächeln. Eine Umarmung. Gott ist auch und besonders im Kleinen. Das Kleine ist näher an uns dran. Das Kleine ist Alltag.

Für mich als Mama ist das ein Schatz. Wenn ich Gott suche, finde ich Ihn auch zwischen dreckigem Geschirr und trotzendem Kind. Ich finde Ihn in meiner kleinen, begrenzten Welt. Es braucht Glauben. Aber plötzlich gehen einem die Augen auf und die Schönheit Gottes berührt alles! Wie eine leichte, seidige Decke legt sich seine Gegenwart auf meinen Alltag.

…zwei Schwestern Hand in Hand…
…Versöhnung nach einem Streit…
…das Rauschen des Windes…
…das Ticken der Uhr…
…zwei Minuten absolute Ruhe…
…die Wange meines Jüngsten an meiner…
…Kinderlachen im Garten…
…eine ungeplante schöne Begegnung…

Mein Tag ist voller Wunder. Gott ist da. Er zeigt mir Seine Liebe auf so vielfältige Weise!  ‘Im Kleinen dich zu sehn, lässt mich niederknien…’

Fang doch jetzt damit an, liebe Mama: halte Ausschau nach Alltagswundern, nach Liebesbeweisen von deinem Schöpfer nur für dich. Bitte Ihn, dass Er dir die Augen öffnet für die Schönheit inmitten deines Alltags. Lass dein Herz berühren von Seiner Gegenwart, da wo du gerade bist.

(T.&M. Elina Wildemann)

Der Alltagsliebe Aktionsmonat

Es ist nun schon fast Mitte April und der Alltagliebe Aktionsmonat März lässt mich nicht los. Ich häkel noch immer fleißig und es dauert noch eine kleine Weile, bis ich fertig bin. Offiziell möchte ich aber hiermit den Aktionsmonat für beendet erklären und ich möchte euch ganz, ganz, ganz herzlich DANKE sagen für eure Unterstützung! Ich durfte sage und schreibe 15 Mützen häkeln und dank eurer Spenden sind dabei 140 Euro zusammen gekommen, die ich voller Freude an 1000plus überweisen werde! (Wer ein paar Fotos von den Mützen sehen möchte, kann das hier auf meiner Facebook Seite!)

An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an 1000plus, die mich reichlich mit Infomaterial versorgt und mich durch die nette Korrespondenz für dieses Projekt sehr ermutigt haben.

Lasst uns weiter für das Leben kämpfen und beten! Abtreibungen dürfen kein Alltag sein. Wenn einer mit Leidenschaft für das Leben aufstehen kann – dann sind das wir Mamas! 

Ermutigung

Gestern Abend war ich auf einer Veranstaltung für Mamas im Gebetshaus Augsburg. Es war eine wunderschöne Zeit: intensiver, tiefgehender Lobpreis und eine aufbauende, herausfordernde Lehre. Ich möchte ein paar Eindrücke aufschreiben, die mir gestern wichtig geworden sind:

Während des Lobpreises sangen wir folgenden Satz mehrmals hintereinander: ‘Du bist mein alles, Jesus, Du allein bist mein Lohn.’ Das ging mir sehr nah…wie oft ärgere ich mich darüber, dass ‘die Welt’ meine Leistung als Mutter nicht anerkennt. Dass es belächelt, ignoriert oder gering geachtet wird, was ich mache. Dieser Satz hat meine Perspektive wieder gerade gerückt. Ich arbeite nicht für irdische Anerkennung – als Mama  investiere ich in die Ewigkeit, mein Lohn ist nicht von dieser Welt!

Gott verwendet diese intensive Zeit als Mama von kleinen Kindern, dich zu trainieren. Deine geistlichen Muskeln werden beansprucht, du wirst konfrontiert mit deiner Schwachheit, alte Verletzungen treten plötzlich wieder zutage. Diese Phase ist eine wunderbare Gelegenheit, dich von Jesus zurüsten zu lassen, für alles, was Er noch für dich vorbereitet hat. Lass dich auf dieses geistliche Fitness Training ein! Du wirst sehen, in 5 Jahren bist du stärker und was dich heute aus der Bahn wirft, schaffst du morgen mit links.

Elke Mölle, die den Vortrag hielt, gab uns eine wunderschöne Bibelstelle weiter, die ich bisher immer überlesen hatte: ‘Wie ein Hirt führt er seine Herde zur Weide, er sammelt sie mit starker Hand. Die Lämmer trägt er auf dem Arm, die Mutterschafe führt er behutsam. Jesaja 40,11 Wir Mamas treiben uns unablässlich an, sind uns gegenüber ungnädig, lassen kein gutes Haar an uns. Wir sind ständig konfrontiert mit unserem Mangel, denken oft, wir versagen auf ganzer Linie…aber Gott sieht uns nicht so! Er weiß um die Lasten, die wir tragen und Er führt uns behutsam. Das nächste Mal, wenn du dich wieder anklagst und meinst, du bist keine gute Mutter und überhaupt, wann hast du das letzte Mal in der Bibel gelesen – dann denk an diesen Vers. Gott führt dich sanft und behutsam durch diese Phase deines Lebens.

Als Mama von kleinen Kindern arbeitest du ‘hinter den Kulissen’. Sag ‘ja’ zu dieser Zeit im Verborgenen. Finde Ruhe im Hier und Jetzt. Träume nicht davon, wie in ein paar Jahren endlich alles einfacher sein wird. Das Kostbarste und Geistlichste was du jetzt tun kannst, ist deine Kinder zu lieben! Das ist deine Berufung! Gebe dich hin, so wie Jesus sich für uns hingegeben hast. Es ist nicht immer einfach und oft tut es weh. Es ist anstrengend und mühsam. Aber Gott sieht, was du leistest. Er würdigt dein Tun! Und die Liebe, die du säst, wird große, wunderbare Frucht bringen.

 

 

 

My home is my castle

Als Kind habe ich davon geträumt, einmal in einem eigenen Haus zu wohnen. Ich hatte eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie dieses Haus aussehen soll. Groß, weiß gestrichen, eine Veranda. Später kamen dann noch andere Wünsche dazu, wie eine Hollywoodschaukel, alte Obstbäume im Garten, eine weiße Bank vor’m Haus, eine große Landhausküche… Heute wohne ich in einem typischen Reiheneckhaus. Als Mieter. Mit einem durchschnittlichen Garten – ohne Obstbäume. Keine weiße Bank. Kein Platz für eine Hollywoodschaukel. Unser Haus ist schön und ich bin sehr dankbar, dass wir hier wohnen können! Aber mit meinen Träumen hat es nicht viel gemeinsam.

Manchmal kommt in mir Unzufriedenheit hoch. Die Küche ist hier viel zu klein. Ich kann immer nur mit einem Kind, maximal zwei, einen Kuchen backen und selbst da ist es dann schon fast überfüllt. Ich muss sofort Geschirr wegräumen, weil ich sonst keinen Stellplatz habe. Ich mag die Raumeinteilung im ersten Stockwerk nicht. Da wurde nicht wirklich schlau geplant, finde ich. Und oft nervt es mich, dass alle Nachbarn in unseren Garten reinschauen können und ich keine Privatsphäre habe, wenn ich auf der Terrasse sitze. Wenn ich ein eigenes Haus hätte, dann….!

Ich würde komplett andere Badfliesen wählen. Und anderen Laminatboden. Die Diele sollte offen und lichtdurchflutet sein. Mein Traumhaus hätte einen Holzgartenzaun und die nächsten Nachbarn wären so weit entfernt, dass ich ohne schlechtes Gewissen, bei offenem Fenster Klavier spielen könnte. Oh, wenn ich nur ein eigenes Haus hätte, dann….!

Heute drohte wieder eine Welle von dieser Unzufriedenheit mich zu überrollen – da fiel mir ein Buch in die Hände von einer Frau, die ebenfalls viel zur Miete wohnte und sich ihr Zuhause trotzdem schön und kreativ und individuell einrichtete. ‘It doesn’t have to be perfect to be beautiful’, steht auf dem Cover. Oh, wie wahr! (The Nesting Place, Myquillin Smith)

Schönheit liegt im Detail

Schönheit liegt im Detail

Als ich dann später durch unsere Haustüre ging, versuchte ich ‘mein’ Haus mit anderen Augen zu sehen…ja, da gibt es Ecken und Kanten, die mich nerven, die ich lieber ganz anders hätte. Aber ‘mein’ Haus hat auch so viele schöne Seiten! Ich habe hier schon viel dekoriert und wieder umdekoriert, Möbel herumgeschoben, Zimmer umgeräumt, Wände gestrichen, Vorhänge ausgesucht…Dieses Haus hat meinen Fingerabdruck…ich versuche viel und versuche es gerne, dass meine Familie sich hier wohlfühlt – und ich mich auch. Es ist nicht mein Traumhaus, aber Gott hat es mir für diese Zeit in meinem Leben zur Verfügung gestellt und ich will das Beste daraus machen. Ich fühle mich heute wieder frisch inspiriert, neue Dekoideen auszuprobieren, mal wieder auf einen Flohmarkt zu gehen, die alten Windlichter aus dem Keller zu holen! Dekorieren, statt jammern! image2 Da wo du wohnst, soll dein Herz zur Ruhe kommen, deine Seele aufatmen. Deine Kinder sollen sich hier wohl fühlen, dein Mann gerne nach Hause kommen. Mach deine vier Wände zu deinem Schloss. Egal ob Altbauwohnung in der Stadtmitte oder Einfamilienhaus im Grünen. Wohnst du in einer Plattenbausiedlung? Im Reihenhaus? Geh einmal wieder mit offenen Augen durch die Räume, bleib stehen, beobachte den Lichteinfall, lass alles wieder neu auf dich wirken. Das hier – diese 60, 100 oder 150 qm sind Gottgegebenes Gebiet. Dein Terrain. Mach es schön. Mach es zu einem Hafen für dich, deine Familie und für all die Menschen, die ein und ausgehen.

P.S. Ich werde immer mal wieder Dekoideen auf meiner Facebook Seite posten! Und es wäre schön, wenn du da mitmachst! Wie arrangierst du die Frühlingsblumen auf dem Tisch? Hängst du die selbstgemalten Kunstwerke deiner Sprösslinge auf? Wie hast du den Tisch beim letzten Brunch mit Freunden gedeckt? Lasst uns uns gegenseitig inspirieren zu einem schönen, gemütlichen und kreativen Zuhause!

Für das Leben! Der Alltagsliebe Aktionsmonat.

Ihr Lieben! Es ist soweit! Der erste Alltagsliebe Aktionsmonat startet heute! Ihr fragt euch sicherlich was es nun mit alldem auf sich hat. Lasst mich ein wenig erklären…

In Deutschland werden jährlich über 100 000 Babies im Mutterleib getötet. Die Frauen, die ihre Kinder abtreiben, stehen oft in einem großen Gewissenskonflikt, fühlen sich alleine gelassen, werden nicht richtig beraten. Abtreibung wird in unserer Gesellschaft als einfache, schnelle Lösung dargestellt – was wirklich passiert, wie grausam die kleinen Babies getötet werden und dass die Frauen seelisch tief verletzt zurückbleiben, davon wird nicht geredet.
Frauen, die ungewollt schwanger geworden sind, brauchen Hilfe –  z.B. bei Behördengängen, mit finanzieller Unterstützung und emotionalem Beistand.

Es gibt nicht viele Organisationen, die sich so selbstlos, so engagiert und mit so viel Herzblut für ungewollt schwangere Frauen einsetzen, wie 1000plus.

1000plus begleitet Frauen, die über eine Abtreibung nachdenken. Oft werden die Frauen über eine Anzeige im Internet oder in einem Chatroom auf 1000plus aufmerksam. Es folgen Beratungen über Email oder telefonisch, die Frauen werden individuell unterstützt und so kann immer wieder ein Menschenleben gerettet werden! Ich habe in den Broschüren von 1000plus schon öfter einen abgedruckten Dankesbrief von einer frischgebackenen Mama gelesen, manchmal mit einem Foto des Neugeborenen…Lest euch z.B. diesen Bericht durch!

Es liegt mir sehr am Herzen diese Arbeit zu unterstützen und so kam mir Idee für den Alltagsliebe Aktionsmonat.

Ich häkel gerne. Und als ich neulich an einer Babymütze häkelte, dachte ich unwillkürlich an all die Babies, die niemals eine liebevoll gehäkelte Mütze tragen werden. Und als ich weiter meine Runden häkelte, kam mir die Idee, Mützen für das Leben zu häkeln, sie zu verkaufen und den Erlös an 1000plus zu spenden.

Ihr habt jetzt die wunderbare Möglichkeit, eine schöne Häkelmütze zu kaufen und gleichzeitig diese so wertvolle und lebenswichtige Arbeit, die 1000plus leistet, zu unterstützen!

Eine Mütze kostet 3 Euro. Dieser Betrag soll die Materialkosten decken – alles was ihr freiwillig darüber hinaus bezahlt, geht zu 100% als Spende an 1000plus! Im ganzen Monat März könnt ihr Mützen (gerne auch für größere Kinder!) bei mir bestellen (inkahammond@gmail.com)! Bitte gebt den Kopfumfang eures Kindes an und den Farb- und Musterwunsch! Einfarbig, gestreift, mit oder ohne Applikation…fragt einfach nach, ich versuche alles möglich zu machen! =) Ich habe ein paar Mützen als Beispiel schon mal vorab gehäkelt – da könnt ihr euch Ideen holen:

from Inkas phone 019 from Inkas phone 020 from Inkas phone 021

from Inkas phone 039 from Inkas phone 023

Und jetzt geht es los mit dem Alltagsliebe Aktionsmonat! Teilt diese Aktion in eurer Gemeinde, in der Krabbelgruppe, mit euren Freundinnen!
Auf dass ich viel zum Häkeln habe! Für das Leben!

Aktionsmonat März

Ihr lieben Alltagsliebe-Mamas,

wenn ihr Alltagsliebe auch auf Facebook folgt, dann wisst ihr bereits, dass der März ein ganz besonderer Monat wird. Nämlich der erste Alltagsliebe Aktionsmonat! 

Trommewirbel!!!!

Ich freue mich total, bin super aufgeregt und möchte vorerst nur soviel verraten: es geht um gehäkelte Mützen, die wunderbare Organisation ‘1000plus’ und es geht darum Leben zu retten. Das macht jetzt noch nicht viel Sinn, aber es soll ja auch ein wenig spannend bleiben! Also, schaut auf alle Fälle am 1. März bei Alltagsliebe rein und dann freue ich mich riesig auf eure Unterstützung!

Mit viel Alltagsliebe,

eure Inka