Bist du homophob?

Ich hab gerade mal bei Wikipedia nachgeschaut, um sicher zu gehen: Das Wort ‚Phobie‘ leitet sich vom Griechischen ab und bedeutet ‚Angst‘ oder ‚Furcht‘. Die Angst vor Spinnen heißt dann ‚Arachnophobie‘. ‚Klaustrophobie‘ ist die Platzangst. Diese Art von Ängsten kennt jeder mehr oder weniger. Was ist denn nun aber die Homophobie? Du wirst als homophob bezeichnet, wenn du dich z.B. dagegen aussprichst, dass Homosexuelle heiraten und Kinder adoptieren dürfen. Du wirst als homophob bezeichnet, wenn du nicht möchtest, dass dein Kind im Kindergarten Bilderbücher ansieht, wo der Prinz den Prinzen heiratet. Du bist homophob, wenn du nicht damit einverstanden bist, dass dein Kind in der Grundschule dazu ermutigt wird herauszufinden, ob es evtl. homosexuelle Neigungen hat. Wenn du z.B. als vernünftig denkender Mensch sagst, eine Verbindung zwischen zwei homosexuellen Menschen kann zwar eine Partnerschaft sein, aber niemals eine Ehe, dann wird dir also vorgeworfen, du hättest Angst vor Homosexuellen und du würdest sie diskriminieren. Das ist natürlich völlig daneben. Genauso wie es den Homosexuellen möglich ist, ihre Meinung zu äußern, muss es mir möglich sein, meine Meinung zu äußern, ohne dass ich als ‚homophob‘ bezeichnet werde.

Mir geht dieses Thema als Mutter sehr nahe. Zum einen wäre ich absolut nicht damit einverstanden, wenn meine Kinder sich in Kindergarten und Schule ‚tabufreier Sexualerziehung‘ aussetzen müssten. (Du denkst, das gibt es nicht? Erst vor ein paar Wochen wurde genau so ein Unterfangen, der sog. Estrela-Bericht mit nur 7 Stimmen Mehrheit im EU Parlament abgelehnt). Zum anderen beschäftigt es mich sehr, dass ich in Deutschland praktisch dazu gezwungen werde, wohlwollend die homosexuelle Bewegung zu unterstützen. Homosexuelle Menschen haben Würde und sind innig von Gott geliebt, keine Frage. Aber ist der Wunsch eines Schwulenpaares auf ein Kind tatsächlich ein ‚Menschenrecht‘? Müssen meine Kinder wirklich schon im Kindergarten erfahren, was es mit Homosexualität auf sich hat und dass das alles ‚ganz normal‘ ist? Und ist es nicht bedenklich, dass die Politik sich die Belange der Homosexuellen auf die Fahnen geschrieben hat, die Belange der klassischen Familien aber notorisch ignoriert?

Und all das ist nur die Spitze des Eisberges. Was sich momentan in unserer Gesellschaft abspielt, ist geradezu gruselig. Und die meisten bekommen nichts davon mit oder quittieren es mit einem gleichgültigen Achselzucken. Wir Mütter müssen uns informieren und auf dem Laufenden bleiben. Es geht um unsere Kinder! Es geht um die christlichen Werte, auf die wir unsere Familien bauen!

Folgender Vortrag wurde gestern auf der ‚Mehr‘ Konferenz des Gebetshauses Augsburg von Frau Gabriele Kuby gehalten. Ich finde die Informationen, die sie weitergibt, extrem wichtig.
Lasst uns wachsam sein und Jesus bitten, dass er unsere Familien und unsere Kinder bewahrt und beschützt. Dass er die Lügen des Teufels entlarvt. Und dass sein Reich komme – so wie es im Himmel ist, so soll es auch auf Erden sein!

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11 Gedanken zu „Bist du homophob?

  1. VIELEN Dank, dass du dieses Thema hier auf deinem Blog ansprichst.
    Ich habe dich gerade „gefunden“ und nur erstmal diesen Eintrag gelesen.
    Ich verfolge diese Entwicklung auch schon eine Weile und das mit sehr unguten Gefühlen.
    Unsere 3 Töchter sind 18, 15, 8 Jahre alt.
    Wir gläubigen Mütter sind aufgerufen, wachsam zu sein, die Entwicklung zu sehen, sehen zu wollen, und mutig dagegen anzugehen (das schreibe ich hier so groß, so oft habe ich Angst, meinen Mund aufzumachen: ABER unser Reden kann nur Jesus führen, verlassen wir uns voll auf IHN). Danke. Liebe Grüße von jumie (Judith)

    • Liebe Jumie! Herzlichen Dank für deinen Kommentar! Ich kenne das auch: die Angst, den Mund aufzumachen…möge Jesus uns viel Mut schenken und der Heilige Geist die richtigen Worte im richtigen Moment! Ganz liebe Grüße, Inka

  2. Danke für diesen ehrlichen Artikel einer Mama ! Es ist schon merkwürdig.. es scheint doch eine größere Sache ins Rollen gekommen zu sein. Ich habe die MEHR-Konferenz und den Vortrag von Frau Kuby zwar nur via Livestream verfolgt, aber es war trotzdem das i-Tüpfelchen für mich in einer Entwicklung, die ich seit ein paar Jahren im Bezug auf meine “Homosexualität-Denke” durchmache .. Ich fühlte mich immer im Doppel- oder Dreifach Dilemma als überzeugte Christin, Familienmama und Anhängerin der “traditionellen” Familie und als Schwester meines Bruders, der seit Jahren homosexuell lebt und kürzlich seine Lebensparternschaft standesamtlich eintragen liess. Ich denke, es gibt doch nochmal einen erheblichen Denkanstoss und Reflexionsbedarf, wenn man ein selbst betroffenes Familienmitglied hat..

    Auch mir sind Deine beschriebenen Anliegen ein “Herzenswunsch” . Doch wie sollte ich, speziell mit dem Thema Homophobie wirklich gut umgehen können in meiner Familie?. Es wäre ein leichtes zusagen: “ok, mein Bruder kann ja so leben wie er will. Ist völlig ok, er tut ja niemandem weh..so wie er lebt, solange er keine Kinder adoptieren möchte oder andere zur Homosexualität verführt ” – einfach um des Friedens willen stillschweigen bewahren. Eine Art, die manche Geschwister so pflegen, und die mir, die ich es nicht so sehen kann, immer gleich den schwarzen Peter zuspielte.. Es fällt mir übrigens auch in diesem Zusammenhang schwer, mich auf so ein “Grading” einzulassen, ob jetzt homosexuelle Beziehungen mit einem konstanten Partner besser oder schlimmer sind als heterosexuelle Beziehungen, in denen bewusst auf Kinder verzichtet wird.. was ja heutzutage von der Mehrheit, zumindest über Jahre praktiziert wird. Beides ist nicht “in Ordnung”.. Die letzten Jahre ging es mit meinem Bruder tendenziell eher auf dem “Distanziertheits”-Level. Möglichst schweigen, keine heissen Themen berühren, am besten small talk.. Treffen nur zu zweit mit meinem Bruder vermeiden etc.. – ich war unzufrieden – es war eine halbe Sache für mich und kein richtiger geschwisterlicher Kontakt. Ich spürte gleichzeitig eine gewisse Kämpfernatur in mir , was Abtreibung und die negative (kirchen-)politische Entwicklung zur Thematik Gender betraf.. oft sah ich mich als eine Art “schlafende Drachin”, die kurz vor dem Ausbruch steht. Eine Drachin, die endlich mal mutig aufsteht und gegen diesen Wahn der Gender-Ideologie Feuer in ihrer kleinen Welt speit, und seien es nur kleine Anfänge: beispielweise indem ich für die laufende Petition Baden-Württembergs die Werbetrommel in der Pfarrei, im Freundeskreis schlage oder den Mund in bestimmten Gremien aufmache oder einfach nur in der Krabbel-gruppe, im Kindergarten-oder Schul-Elternabend, in Versammlungen, in denen man nur allzu schnell schnell als nicht “gesellschafts”-konform entlarvt ist, vorspreche.. – gar nicht so einfach, wenn gute Freunde plötzlich “komisch” ,über Dich denken und Dir mit dem Petitions-Anliegen gleich das “Intoleranz-Mäntelchen” angezogen wird.. und endlich: kommt der befreiende Anstoss, angefangen in der Adventszeit mit dem Brief an meinen Bruder, ein herzlcihes Treffen mit ihm .. bis jetzt nach der MEHR : Ja ich traue mich jetzt: ich will aufstehen, ich will fauchen und Feuer-speien gegen die Zwänge, die aus falschen Ideologien herrühren, die mir schon gefühlsmäßig nicht passen und die unserer Gesellschaft und mir als betroffene Familienmutter erhebliche Freiheit in der Erziehung unserer Kinder nimmt. Ich bin gleich am 06.1. zu unserem Pfarrer gestiefelt- der insgesamt 7 Filialkirchen incl. der großen Münsterpfarrei vorsteht und habe ihn gebeten den Pfarreimitgliedern von der Petition und am besten gleich noch vom Vortrag von Frau Kuby zu erzählen. Mal sehen, was er daraus machen wird!
    Ich habe den Petitionslink via Mail verteilt, und nicht nur im Verteiler der “sowieso-frommen Christen” – nein, es ging auch an diejenigen, vor denen ich mich bisher geziert hatte über sowas zu sprechen ..und ich habe noch weitere Pläne, wie ich aktiv werden kann. Wir starten am Donnerstag erstmals einen Gebetskreis der “fauchenden Drachinnen”, wie ich ihn für mich nenne – und wir werden hoffentlich “kantig” beten.. beten.. beten! ..
    Der zweite Punkt ist der Umgang mit der Homosexualität im nahesten Umfeld. Ich weiss nun endlich, daß ich das “innerfamiliäre Problem” , das unsere Familie durch die Homosexualität belastet, nicht lösen muss, daß ich es an Jesus abgeben kann und dass trotz der Homosexualität meines Bruders einem zutiefst liebevollem Umgang nichts, aber auch gar nichts im Wege steht. im Gegenteil: ich kann ihn und seinen (übrigens sehr sympatihischen) Partner genauso oder noch mehr lieben und versuche mir am Vater des verlorenen Sohnes ein Beispiel zu nehmen, der unaufhörlich geliebt hat . Und ich werde unafhörlich um seine Heimkehr beten.. Ich darf mich sicher nicht der Illusion hingeben, daß der Umgang jetzt “voll easy” sein wird – es wird sicher noch eine ganze Weile “heikel” bleiben – aber ich spüre seit einigen Wochen eine zunehmende eine Leichtigkeit, die mir auch hilft mit meiner Meinung zur Homosexualität, Genderismus.. und wie sie alles heissen .. mutiger und offener nach außen zu gehen !

    Mein Statement richtet sich im übrigen nicht gegen Homosexualität im allgemeinen, sondern gegen homosexuelle Handlungen, die logischerweise natürlich gezeugte Kinder ausschließen, gegen die Meinung, dies als normal oder nicht Gesellschafts-gefährdend anzusehen und zu propagieren und damit gegen die homo-betriebene Lobbyarbeit, die den Familien und der Gesellschaft schadet.

    • Liebe Maria, ich bin ganz bewegt von deinem Kommentar…danke, für diesen ehrlichen Einblick in deine Situation, dein mutiges Vorangehen mit der Wahrheit und deine grandiose Idee mit den ‚fauchenden Drachinnen‘! =) Wie hast du von der ‚Mehr‘ erfahren? Bist du mit dem Gebetshaus Augsburg verbunden? Sei herzlich gegrüßt und gesegnet, Inka

  3. Danke Inka für den youtube-Film.
    Hier der Link zu einer Dokumentation des Norwegers Harald Eia, der genau zeigt, wie ideologisch die Gender-Forscher jeden wissenschaftlichen Beweis über die genetischen Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen missachten. Sehr empfehlenswert!!!

    liebe Grüße

    Jens

  4. Manchmal spürt man dass es an der Zeit ist heisse Eisen richtig anzugehen so nach dem Motto „jetzt wird mal richtig aufgeräumt“! Jedenfalls geht es mir mit dem Thema Homosexualität in meiner Familie so. Ich hatte heute ein super entspanntes Gespräch mit meinem neuerdings „standesamtlich eingetragenen schwulen Schwager“ (falls es diese Wortschöpfung schon gibt zum derzeitigen Stand). Ich kannte ihn bisher nicht besonders, aber ich hatte heute die spontane Idee, nachdem er unsere Familie zusammen mit meinem Bruder kurz nach ihrer „Hochzeit“ im Advent besucht hatte und ich ihn ein bißchen kennenlernen konnte. Ich wollte mich einfach mit ihm in einen Meinungsaustausch begeben zum Thema zukünftiger Bildungsplan in Baden Württemberg und seine Meinung hören, ob er das als intolerant empfindet wenn ich gegen diesen Bildungsplan bin. Nicht gerade das strategisch günstigeste Thema für ein Herantasten … aber ich dachte mir intuitiv: „wenn schon dann richtig.. dann will ich das loswerden was mich wirklich bewegt ….. Am Anfang war das Gespräch etwas holprig und ich sagte so Sätze wie: „wenn dich im Verlauf des Gesprächs das Gefühl überkommt ich forderte dich da zu sehr heraus, dann sag es mir, dann können wir das Gespräch auch beenden oder auf ein anderes Thema um-switchen.. “ schnell wandelte sich meine Unsicherheit. Alles völig unbegründete Hemmungen! Es ergab sich eine so gelöste Gesprächsatmosphäre, daß ich alles so loswerden konnte, wie ich es wirklich für mich als Mama empfand. Mein Gesprächspartner bot mir da eine schöne Vertrauens-Grundlage indem er sagte: „ja , er glaube mir dass ich nicht intolerant sei und das beste für meine Kinder wolle und das könne er gut nachvollziehen. “ Einige Blickwinkel waren natürlich auch etwas unterschiedlich. Es schadet aber auch nicht wenn man sich mal in die Sichtweise eines Homosexuellen hineinbegibt. Schließlich haben wir viele Denkschritte gemeinsam beschritten und gute Übereinstimmungen gefunden gerade im Hinblick darauf, was Kindern gut tut… Er hat ein paar Nichten und Neffen, die er innig liebt und kennt sich super mit Familien/Erziehungsthemen aus. Das ist wirklich faszinierend wie gut er sich damit auskennt , besser als meine Krabbelmamas und ich zusammen! Was will ich damit sagen? Ich bin froh, daß ich heute etwas getan habe was ich monatelang nicht getan habe , nämlich ihn einfach anzurufen und ein sehr konstruktives Gespräch zu einem heissen Thema zu führen indem wir beide unsere Meinung offen darlegen konnten. Ich würde mir das für manche andere Menschen auch wünschen, falls sie Hemmungen in der eigenen Familie oder im Freundes-oder Bekanntenkreis empfinden, dass sie sich einfach unvoreingenommen auf den M e n s c h e n, nicht auf „den Homosexuellen“ im Gegenüber einlassen und nach seinem Befinden fragen, sich Austauschen ohne abstruse Verbiegungen an sich selbst vorzunehmen und dabei die eigene Meinung verstecken zu müssen.
    Kurz vorhin kam noch eine sms: „Danke für das ausführliche und konstruktive Gespräch.“ Das ist schöner als jede Gutenacht-Geschichte.. heute kann ich mit gutem Gefühl einschlafen, daß mir sowas wie eine Bescheinigung über Besitz von Toleranz ausgestellt wurde und das noch von einem Homosexuellen…. Ein schöner Tag geht gerade zu Ende.

  5. wenn es jetzt hier einen Smiley gäbe der ein bißchen rot verfärbte Backen hat, zwinkert undverschmitzt, vorsichtig lächelt, dann würde ich ihn gerne auf Deinen Kommentar hin einfügen !

    • Hallo! Wenn du meinen Artikel durchgelesen hast, dann hast du sicherlich bemerkt, dass ich Menschen auf keinen Fall vorschreiben möchte, wie sie zu leben haben. Genauso wenig möchte ich aber, dass man mir vorschreibt, was ich gut finden oder akzeptieren muss. Darum geht es mir. Wer Toleranz fordert, sollte selbst tolerant sein. Oder nicht? Ich grüße dich herzlich!

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