2014!

Ein neues Jahr hat begonnen! Wie nach jedem Jahreswechsel staune ich über die Gnade alle 365 Tage einen kompletten Neustart zu bekommen. Das ganze Jahr liegt wie ein unbeschriebenes Blatt vor mir. Ich darf mir etwas neues vornehmen, ich muss nicht immer im gleichen Trott bleiben. Natürlich kann ich auch im März oder im September einen Neustart wagen oder schlechte Angewohnheiten ablegen. Aber nichts motiviert und inspiriert mich so sehr, wie ein sauberer Neustart. Dabei mache ich nichts vor. Ich weiß, dass ich auch weiterhin meine Lieblingsschokolade im Kühlschrank aufbewahren und sehr wahrscheinlich auch in diesem Jahr nicht Konfektionsgröße 38 tragen werde. Ich denke eigentlich auch gerade gar nicht so sehr an die typischen Neujahrsvorsätze, wie regelmäßig joggen gehen oder nicht mehr so viel Fernsehen schauen. Ich denke an all die Dinge, die Gott für mich vorbereitet hat. Mein größter ‚Vorsatz‘ für 2014 ist, dass ich Gott mehr in mir und durch mich arbeiten lasse. Dass ich mehr von dem begreife, was Er tun möchte. Dass es mir immer weniger um MICH geht und immer mehr um IHN. Und dass sich diese Erkenntnis auch in meinem Alltag niederschlägt: dass es mir leichter fällt zu dienen, dass ich ohne Murren die Arbeit ‚hinter den Kulissen‘ leiste, dass meine Kinder ganz viel von meiner Liebe abkriegen und ganz wenig von meinem Frust.

Und dann hege ich noch einen großen Wunsch für 2014:

Ihr wisst ja, Deutschland wird immer mehr familienUNfreundlich.
Es erschreckt mich, in welch rasendem Tempo sich die Stimmung bezüglich ‚klassischer‘ Familien verändert und es immer mehr ganz normal ist, Babys und Kleinkinder in Krippen zu geben. Damit wächst eine Generation heran, die von Liebe und verlässlicher Beziehungsstrukturen nicht viel weiß und diese Generation wird eines Tages unsere Gesellschaft beeinflussen.
Es erschreckt mich, dass die Rolle der Mutter so wenig wert geachtet wird und Mütter so wenig ermutigt werden. Damit will ich kein Schulterklopfen einfordern, aber ich wünsche mir, dass wir mehr umbetet werden, dass uns dann und wann von älteren Frauen, deren Kinder schon erwachsen sind, Hilfe angeboten wird. Der Job ‚Mutter‘ darf kein Alleingang sein. Wie schön wäre es, wenn es in christlichen Gemeinden Mentoren gäbe für Mütter, die Erziehungsfragen haben, die Haushaltstipps brauchen, die Zuspruch benötigen! (Titus 2!!)

Ich träume davon, dass Gott anfängt Mütter herauszurufen…aus ihrem Alltagstrott, aus ihren Ängsten, wie das in Deutschland noch werden soll und dass Mütter anfangen zu beten und zu fasten für ihre Familien und für unser Land. Dass Gott Müttern eine Sehnsucht nach Veränderung ins Herz pflanzt. Dass Mütter sich nicht mehr damit abspeisen lassen, was die Politik ihnen als vollendete Tatsache vorsetzt, sondern dass sie Inititiative ergreifen und Vorschläge und Alternativen einbringen. Wir sind kein ‚Heimchen am Herd‘, das nichts zu sagen hat! Wir sind nicht ‚dumm‘, weil wir uns dazu entscheiden, bei unseren Kindern zu Hause zu bleiben! Wir gestalten die Gesellschaft aktiv mit, wir beeinflussen die Zukunft! Die Liebe, die wir unseren Kindern schenken, wird die Welt einmal menschlicher und wärmer machen. Der Glaube, den wir unseren Kindern vorleben, wird eines Tages durch sie verkündet werden. Die Zeit, die wir investieren, hat in Gottes Reich Ewigkeitswert.

Das sind große Gedanken und große Träume. Ich weiß. Und ich mache mich vielleicht ein wenig zum Narren, weil ich sie hier aufschreibe und sie mit euch teile. Aber vielleicht liest das eine Mama, die auch genau diese Träume hat? Oder der ein oder andere kommt ins Nachdenken und fängt an mit zu träumen? (Lass es mich wissen, wenn das der Fall ist!)
Egal, wo du gerade stehst, liebe Mama, DU leistest wertvolles und das will ich dir in diesem neuen Jahr ganz oft sagen. Hier auf Alltagsliebe. Denn das ist auch ein Teil meines Traumes: dass dieser kleine, bescheidene Blog mehr und mehr zum Treffpunkt für leidenschaftliche, hingegebene, Jesus-liebende  Mütter wird. Ich träume und wünsche mir, dass von Alltagsliebe mehr und mehr Ermutigung und Segen ausgeht und dass viele, viele, viele Mütter plötzlich den tiefen, wunderbaren Sinn erkennen in dem was sie tagtäglich tun.
Vielleicht bricht 2014 etwas Neues auf unter Müttern. Vielleicht wird Gott eine geistliche Bewegung unter Müttern beginnen. Vielleicht werden Mütter mit neuer Kraft ausgestattet um in einer immer kälter werdenden Gesellschaft für Jesus und ihre Familien einzustehen. Vielleicht wird ein ganz neues Netzwerk unter Müttern seinen Anfang nehmen. Vielleicht fangen Mütter an füreinander zu beten, füreinander da zu sein. Vielleicht tippt im hohen Norden eine Mutter eine Mutmachemail und schickt sie an eine Mutter im Allgäu, die gerade nicht weiß, wo ihr der Kopf steht. Vielleicht hat sie von deren Sorgen hier auf Alltagsliebe gelesen…

Träumt ihr mit?

 

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8 Gedanken zu „2014!

  1. Ein frohes neues Jahr liebe Inka!
    Ja, ich träume mit!
    Du hast hier vieles formuliert, dass ich ähnlich empfinde. Falls du möchtest, melde dich doch einmal per Email bei mir!
    Ganz liebe Neujahrsgrüße
    Stephanie

  2. Ein gesegnetes neues Jahr liebe Inka!

    Ich sitze hier mit Tränen in den Augen. Ich hatte mi letzten Jahr eine Freundin, ihre Kinder sind schon größer, dier uns hier konkret unter die Arme gegriffen hat. Ich war im letzten Jahr zweimal im Krankenhaus, das hätte ich ohne ihre Hilfe mit drei Kindern nicht geschafft.

    Ich bete um Kraft für jede Mama, die sich in ihre Kinder investiert. Ja, auch mir ist manchmal alles zuviel; ich würde auch ab und an mal die Tür hinter mir schließen können, meine acht Stunden arbeiten und nach Hause kommen und alles hier geordnet vorfinden. Aber das ist ein Traum. Denn solange die Kinder noch klein sind, bin ich ihr Zufluchtsort. Ihr zu Hause. Ihr hier kann ich ausruhen. Hier kann ich gesund werden Platz. Und das ist gut so. Das ist wichtig. Natürlich werden dadurch meine Freiheiten beschnitten. So ist es wichtig, dass auch wir Mütter unsere Rückzugszeiten bekommen. Zeit, die wir nicht rechtfertigen müssen. Auch das ist nicht einfach. Aber wir arbeiten daran. Denn zusammen können wir Licht und Liebe in diese Welt hineintragen.

    Ja. und ich will nicht nur mitträumen. Ich bete ganz konkret, dass es Mütter gibt, die sich für das Mutter-sein ganz neu entscheiden.

    Sei reich gesegnete,

    Susanne

    • Liebe Susanne, danke, dass du hier von deiner Erfahrung erzählst, wie dir Hilfe zuteil wurde. Und danke, dass du mitbetest! Ich bin sicher, dass Gott diese Gebete beantworten wird. Sei lieb gegrüßt!

  3. Liebe Inka,

    ein frohes, gesundes und von Gott reich gesegnetes 2014 wünsche ich dir!

    Bisher lese ich ab und an nur still mit und nicke so oft mit dem Kopf.
    Heute dachte ich kannst du meine Gedanken lesen? Daher lasse ich
    dir ein „kleines Zeichen“ hier. Deine Zeilen könnten meine sein.

    JA ich träume mit. NEIN ich mag mehr als nur mitträumen.
    Ich bete darum den Mut & richtigen Augenblick zu erwischen
    hier vor Ort mehrere Mamas anzusprechen und vielleicht klappt es …
    Nette Mama-Kontake mit gleichaltrigen Kindern vielleicht auch mehr!
    So sieht mein Traum aus. Es wäre eine Art Ich-bin-nicht-allein-im-Kleinkindalltag
    Vielleicht mal auf die Kinder schauen in Notfällen oder wir treffen uns
    zum gemeinsamen MIttagessen. Jeder bringt was mit…
    Mal schaun was sich ergibt. Hier sind so viele Mamas mit den Kindern
    von morgens bis abends allein unterwegs / daheim.

    So nun ist genug geschrieben.

    LG Corinna

    • Liebe Corinna, ich hab mich so über deinen Kommentar gefreut und dass du dich so angesprochen gefühlt hast! Ich wünsch dir dass du die Möglichkeiten findest, andere Mamas anzusprechen. Und ich würd mich freuen, wenn du mir von deinen Erlebnissen schreibst! (inkahammond@gmail.com) Liebe Grüße, Inka

  4. DANKE. Stehe voll und ganz hinter deinen Worten.
    Ich bin auch Vollzeitmutter. Unsere Kinder sind glücklich und sie genießen es, dass immer jemand DA ist. Ich danke Jesus herzlichst dafür, dass ich so leben darf, auch wenn der Kampf innerlich und manchmal äußerlich hart ist. Unsere Töchter sind 18, 15 und 8 Jahre und einen fast Schwiegersohn haben wir auch schon!! : )
    Ich habe deinen Blog grad erst gefunden und freue mich so darüber!!!
    Ich bete übrigens in einer “ Moms in Prayer“ früher „Mütter in Kontakt“ Gruppe. (momsinprayer.de). Liebe Grüße von jumie

  5. Pingback: Leere Hände | Alltagsliebe

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