Sonntagsgedanke

Ein Gedanke aus der Predigt heute morgen, der mich in die neue Woche begleiten wird:

‚Mein Sohn, gehorche den Geboten deines Vaters und lehne nicht ab, was deine Mutter dich lehrt. Behalte die Worte deiner Eltern stets in deinem Herzen und binde sie dir um deinen Hals. Wo du auch bist, soll dich ihr Rat begleiten, wenn du schläfst, soll er dich behüten, und wenn du am Morgen erwachst, sollst du dich an ihn erinnern.‘
Sprüche 6, 20-22

Welche Worte kommen aus meinem Mund? Schimpfe ich vor mich? Rege ich mich über andere auf? Rede ich herablassend über meine Kinder? Spreche ich immer die Wahrheit? Erzähle ich meinen Kindern von Jesus?

Das, was ich sage, fällt tief in die Herzen meiner Kinder. Der Ton meiner Stimme kann meine Kinder glücklich machen oder tief bedrücken. Ich habe jeden Tag, jede Stunde, jede Minute eine große Verantwortung darüber, was aus meinem Mund kommt. Meine Worte sind wie Samen, die im Leben meines Kindes eines Tages gute Früchte bringen können. Oder aber es wachsen Disteln und Dornen, die meinem Kind den Weg zu Jesus undurchdringlich machen können.

Diese Woche will ich bewusst darauf achten, was ich sage. Wie ich es sage. Ich wünsche mir, dass meine Worte von Liebe durchdrungen sind. Ich will in Streitsituationen keine unbedachten Sachen sagen, die ich später bereue. Ich will mit meinen Kindern diese Woche über Jesus reden. Ich will verantwortungsvoll mit meinen Worten umgehen.

Ihr lieben Mamas. Vielleicht geht es euch gerade wie mir und ihr denkt an die neue Woche mit Unbehagen. So viele Termine. Ein krankes Kind. Müdigkeit. Seid gesegnet in all Eurem Tun! Vergesst nicht: Jesus sieht, was wir tun und erachtet es als wertvoll. Wir investieren in die Ewigkeit.

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Sonntagsgedanke

Wieder ein Woche vorbei.

Wir haben Mittagessen gekocht. Die Wäsche gewaschen. Kinder gebadet. Die Kinder zum Kindergarten gefahren. Elterngespräch in der Schule gehabt. Wir sind zum Spielplatz gegangen. Wir haben kleine Schnupfennasen gesäubert. Wir waren beim Kinderarzt. Wir haben gepuzzelt und verloren geglaubte Memorykärtchen mit vollem Körpereinsatz unterm Schrank hervorgeholt. Wir haben das Beet im Vorgarten notdürtig winterfest gemacht und Tannengrün für den Adventskranz organisiert. Wir haben Obst in mundgerechte Stücke geschnitten. Wir haben unsere Babys nachts um drei Uhr gestillt. Wir sind hinter dem Laufrad hinterher gerannt. Wir haben den Kinderwagen geschoben. Wir waren einkaufen. Wir haben den Schuhkarton für Waisenkinder in Rumänien gepackt. Und abends vorm Fernseher noch schnell die Wäsche gefaltet. Wir sind halbtot ins Bett gefallen. Und eine halbe Stunde später wieder aufgestanden um das Baby zu trösten. Wir sind früh um 6 aufgestanden und haben das Frühstück vorbereitet. Wir haben unsere Kinder verabschiedet und ihnen ein bißchen wehmütig hinterher gesehen. Wir haben Staub gewischt. Wir haben die ersten Wunschzettel in die Hand gedrückt bekommen. Wir haben uns Gedanken gemacht, welche Weihnachtsplätzchen dieses Jahr gebacken werden.

Wir waren viel beschäftigt. Morgen geht es wieder alles von vorne los. Die Welt da draußen fragt sich was wir den ganzen Tag so machen. Und nennt das bißchen finanzielle Unterstützung, was wir bekommen können, hämisch ‚Herdprämie‘. Wir arbeiten 24 Stunden 7 Tage die Woche. Wir arbeiten Nachtschicht. Wir leisten erste Hilfe. Wir sind da, wenn unsere Kinder eine Umarmung brauchen. Wir bauen das Fundament, auf dem ein ganzes Leben wachsen kann. Wir hegen und pflegen unsere Familie. Und ohne Familie gäbe es keine Gesellschaft. Ohne Familie gäbe es keinen Staat.

Morgen geht es wieder los. Montag morgen in Deutschland. Tausende Mütter stellen ihren Kindern das Frühstück auf den Tisch. Und segnen sie für den Tag. Begleiten sie mit ihren Gedanken in die kalte Welt hinaus. Wir leisten unseren stillen Beitrag. Es gibt keinen oder nur selten Applaus.

Aber Jesus schaut auf das wir tun. Er sieht das Pflaster, das wir umständlich auf diesen kleinen Finger kleben Er sieht, wie wir den Milchreis umrühren, dass er nicht anbrennt. Er weiß, wie oft wir die Waschmaschine heute schon angeschaltet haben. Jesus sieht das Tägliche. Das Alltägliche. Es sind kleine Schritte. Es scheint unbedeutend. Doch wir verändern die Welt. Mit unserer Liebe und Hingabe und Treue. Wir verändern die Welt.

Sonntagsgedanke

Heute war nicht so mein Tag. Das kann ich auf die Hormone schieben. Oder auf das Wetter. Oder auf die 5 Waschmaschinenladungen.

Vorhin saß ich am Klavier und habe ein Lied gesungen. Hier der Text:

Du bist gut, du bist gut, wenn in mir nichts Gutes ist.
Voller Liebe bist du, wie für alle sichtbar ist.
Du bist Licht, du bist Licht, wenn es dunkel in mir ist.
Deine Hoffnung verdeckt, wo noch Sünde in mir ist.

Deinen Frieden gibst du, alle meine Angst vergeht.
Du bist wahr, du bist wahr, wo auch immer ich grad steh.
Deine Freude erfüllt mein Herz, so dass es singt.
Ja, du lebst, ja, du lebst und du hast den Tod besiegt.

Oh, ich lauf in deinen Arm, ich lauf in deinen Arm.
Die Freude, die du hast, ist alles, was ich brauch.
Von deiner Nähe will ich mehr;
Licht dieser Welt, für immer Herr.

Du bist mehr, du bist mehr, als ich je beschreiben kann.
Du bist Herr, du bist Herr, alle Schöpfung betet an.
Du bist hier, du bist hier, stellst mich völlig wieder her.
Du bist Gott, du bist Gott, alles andre lass ich los.

Dieses Lied hat mich total ermutigt.

Ich dreh mich so schnell um mich. Um meine Sorgen. Um meine Ängste. Meine Verletzungen. Dann verliere ich meinen Blick auf Jesus. Und das ist das Schlimmste, was mir passieren kann. Jesus nicht mehr im Blickfeld zu haben! Das beeinflusst alles: mein Denken, mein Handeln und die Menschen um mich herum. Ich werde launisch, mutlos und müde. Ich muss Jesus im Blickfeld haben! Mein Leben macht keinen Sinn, wenn Jesus nicht im Mittelpunkt steht. Mein Alltag fühlt sich leer und bedeutungslos an, wenn ich mich nicht an Jesus festhalte. Er ist mein Zentrum. Mein Anker. Mein fester Grund. Mein Fels. Meine Burg. Ich brauche Jesus.

Ich wünsche dir für die neue Woche Jesus im Blickfeld zu haben. Dass du ihn nicht nur aus dem Augenwinkel ansiehst, sondern deinen ganzen Blick auf ihn richtest. Und dann wirst du selbst an einem nicht so guten Tag, seinen Frieden spüren.

Sei gesegnet, du liebe Mama!

Sonntagsgedanke

Der Sonntag ist schon fast vorbei. Tim ist krank. Bronchitis. Mir tut mein Rücken weh vom Babyherumtragen. Ich bin wahnsinnig müde, weil es sich schlecht schläft, wenn man ein Baby herumträgt. Ich bin frustriert, weil unser Haus aussieht, wie …. na ja. Ich finde keine Worte. Unordentlich eben. Und ich hab null Bock auf die neue Woche. Null.

Heute nachmittag habe ich Prospekte eines christlichen Verlages durchgeblättert. Und dabei die Jahreslosung für 2014 entdeckt.

‚Gott nahe zu sein ist mein Glück.‘ Psalm 73,28

So simpel. Ich brauche keinen ’10 Schritte zum Glücklichsein – Plan‘. Ich will einfach nur nahe bei Gott sein. Das ist Glück. Das macht mich glücklich. Und das ist vor allem eine Art von Glück, die auch im Unglück erfahrbar ist. Oder mitten im größten Alltagsstress. Oder mitten in der Nacht, wenn das Baby weint, weil es krank ist.

‚Gott nahe zu sein ist mein Glück.‘

Gott ist immer nah. Immer und überall. Auch jetzt bei mir. Das ist Glück. Pures Glück.

Ich wünsche dir Gottes spürbare Nähe für die nächste Woche. Und viel Glück im Herzen.

Sei gesegnet, du liebe Mama. Du bist wertvoll, weißt du das?

Sonntagsgedanke

Heute war mein Kopf voller fragender Gedanken und nagender Zweifel. Vorhin bin ich dann spazieren gegangen. Der Wind hat meine Haare zerzaust und der Regen nieselte auf mich herab. Dann plötzlich sah ich einen wunderschönen, leuchtenden Regenbogen! Gottes Versprechen an mich, an uns alle: ‚Ich bin da. Ich verlasse dich nicht.‘

Rainbow

Alle meine Fragen und Zweifel lösten sich mit einem Mal in Luft auf. Ich ließ sie los und sie flogen davon wie die Herbstblätter im Wind.

Jesus, DU BIST GENUG FÜR MICH! Du bist mein Ein und Alles. Zu Wissen, dass du da bist, erfüllt mich mit tiefem Frieden.

Rainbow

Das wünsche ich dir für die neue Woche: dass Gottes Gegenwart wie ein leuchtender Regenbogen über deinem Alltag steht.

 

Sonntagsgedanke

‚Der Herr ist meines Lebens Kraft.‘ (Luther)

‚Der Herr ist meines Lebens Zuflucht.‘ (Elberfelder)

‚Bei ihm bin ich geborgen wie in einer Burg.‘ (Hoffnung für alle)

‚Der Herr ist für mein Leben wie eine schützende Burg.‘ (Neue Genfer)

‚Bei ihm bin ich sicher wie in einer Burg.‘ (Gute Nachricht)

‚Der Herr beschützt mich vor Gefahr.‘ (Neues Leben)

‚Jahwe ist die Schutzburg meines Lebens.‘ (Neue evangelistische Übersetzung)

Psalm 27, 1

Der gleiche Vers in verschiedenen Bibelübersetzungen und trotz verschiedener Ausdrucksweisen und Interpretationen die immer gleiche Aussage: Gott ist meine Kraft! Gott ist wie eine Burg! Bei ihm bin ich sicher! Bei ihm bin ich geborgen.

Dieses Wissen brauche ich als Mutter im Alltag. Denn oft ist mein Alltag wie ein Schlachtfeld – ich brauche eine sichere Burg, um mich zurückzuziehen. Oft verliere ich einen Kampf. Dann muss ich mich ausruhen können und neue Kräfte tanken. Das kann ich am besten bei Jesus. Ich brauche jemanden, der mir den Rücken freihält und stärkt. Ich brauche Gott, der mir Kraft gibt, wenn ich wieder mal eine Nacht lang ein weinendes Baby im Arm hielt. Ich brauche Gottes Kraft, wenn ich den Milchreis umrühre, das Telefon klingelt und ich eigentlich schon auf dem Weg zum Kindergarten sein müsste. Ich brauche Gottes Kraft, wenn sich die Kinder streiten und ich mich gerade für 5 Minuten ausruhen wollte. Und er schenkt sie mir – jeden Tag auf’s Neue. Und wenn nötig auch jede Minute. 

Hike

Gottes Kraft ist meine sichere Burg im Alltag.