Herbstgedanken

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die Blätter
segeln sanft schwingend
auf den braunen Boden

Herbst
in all seiner schönen Vergänglichkeit
zeigt sich der Verfall in leuchtenden Farben

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den Sommer huldigend
im Ende ruhend
den Winter erwartend
trotz allem ein Fest
in tausend Schattierungen

Trost
wenn ein Ende naht
wenn Abschied das Leben einfordert
und Erinnerungen verblassen

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im Ende liegt ein Anfang
im Sterben das Leben
im Blindsein die Hoffnung

und so tanze ich durch den Herbst
wie die Blätter

 

 

 

Fotocredits: pixabay.com

 

 

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Am Anfang dieser Woche

jesus
am anfang dieser woche
weiß ich um meine schwachheit
und jede stunde
erscheint mir wie ein unüberwindbarer berg

lass mich erfahren
wie du meine kraftlosigkeit
in kraft verwandelst
meine trauer in freude
meine enttäuschung in neue perspektiven

jesus
am anfang dieser woche
bin ich nicht allein
danke für deine hand
die mich hält
für deine liebe
die mich trägt
ich bin nicht allein
mehr brauche ich nicht zu wissen
am anfang dieser woche

Ein neuer Blog

Manche von euch wissen es ja schon: ich schreibe gerne Gedichte und jetzt hab ich mir einen eigenen Blog gegönnt, wo ich den ein oder anderen Text gerne mit anderen teilen möchte. ‚Wortreisen‘ hab ich dieses neue Projekt genannt und vielleicht findet ja der ein oder andere Gefallen daran, sich mit mir auf diese Reise zu begeben.
Herzliche Einladung dazu!

Gebet

du siehst meine schwachheit
ich bitte dich: mach mich stark

du weißt um meine fehler
ich bitte dich: verbessere mich

du spürst meine verletzungen
ich bitte dich: heile mich

du kennst meine grenzen
ich bitte dich: erweitere sie

du siehst meine einsamkeit
ich bitte dich: zieh mich an dein herz

du weißt um meinen unglauben
ich bitte dich: lass mich glauben

ohne dich kann ich nicht leben
ich danke dir: du lebst durch mich

Herbstspaziergang

das herbstlaub
breitet sich vor mir aus
wie ein
rotbunter teppich

das warme sonnenlicht
fällt durch die zweige
ein fingerzeig gottes
auf meinem weg

die blätter rascheln
der wind schüttelt weitere ab
und sie fallen auf mich
wie gold vom himmel

umgeben von so viel vergänglicher schönheit
füllt sich mein herz
mit sehnsucht und vorfreude
auf das danach

Abendstimmung

die ruhe
schwebt wie ein weicher nebel durch unser haus
draußen verklingen
die vogelstimmen
die abenddämmerung ruht auf meiner welt

alle hektik verschwindet
in der stille des raumes
und jedes laute wort
hallt nur noch gedämpft nach

ich höre meine kinder leise atmen
der schlaf lässt sie träumen
so friedlich und sanft
muss gottes güte sein

Ausblick

Ausblick 

Zuletzt
wirst du aufstehen
aus der Klage.
Verwehen
wird dein banges Fragen
wie ein Nichts.

Zuletzt
wirst du erkennen,
dass deine Grenzen
Brücken waren
auf dem Weg
zu ihm,
dass du niemals
tiefer umarmt warst
als im Leid.

Zuletzt
wird nur dies Eine bleiben:
das dankbar Gewahren,
dass alles gut war,
wie es war.

(Autor unbekannt)

Du im Zentrum…

du im zentrum
meines lebens
du der sinn
meines seins

du der ursprung
meiner reise
und du das ziel

du die antwort
auf alle fragen
du der vollbringer
meiner taten

du der anfang und das ende
du mein alles
du mein segensbringer
seelentröster
du mein retter, erlöser, herr

du bist alles
alles dreht sich um dich
so soll es sein
immer du

‚Christus ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, er war als Erster vor Beginn der Schöpfung da. Durch ihn ist alles erschaffen, was im Himmel und auf der Erde ist: Sichtbares und Unsichtbares, Königreiche und Mächte, Herrscher und Gewalten. Alles ist durch ihn und für ihn geschaffen. Denn Christus war vor allem anderen; und alles besteht durch ihn.‘ Kol. 1, 15-17

‚Alle meine Quellen sind in dir. ‚ Psalm 87,7

Liebesbeweis

das sonnenlicht                                                                                                                    fällt durch’s fenster                                                                                                                die vögel singen                                                                                                                  trotz frostigen temperaturen                                                                                                   ihr frühlingslied.

ich küsse mein kind                                                                                                              und atme tief ein                                                                                                                   alle ist gnade                                                                                                                     wohin ich auch sehe.

jeder herzschlag                                                                                                                   von dir gewollt                                                                                                                      jede sekunde meines lebens                                                                                            geplant von dir.

das sonnenlicht                                                                                                                   fühlt sich an                                                                                                                          wie eine sanfte berührung                                                                                                    ein zuspruch an mich                                                                                                            für diesen tag                                                                                                                         für mein leben.

‚…Ich hab dich je und je geliebt und darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte…‘

(Jeremia 31,3)

Herzenswärme

draußen klirrt der frost                                                                                                              der boden ist hart und kalt                                                                                                         und ich friere

im ofen lodert das feuer                                                                                                            die funken sprühen                                                                                                                    und wärme strömt

die welt ist kalt und unbarmherzig                                                                                             die sehnsucht nach geborgenheit                                                                                             ist groß

sei du das feuer in meinem herzen                                                                                          nur du kannst bitterkeit wie wachs schmelzen lassen

du bist wie eine weiche decke                                                                                              ich will mich einhüllen                                                                                                               in deine wärme